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Krefeld
Heimische Baumarten ersetzen Pappelhybride

Krefeld. Derzeit finden weiter die alljährlichen Waldpflegemaßnahmen in den kommunalen Wäldern der Stadt Krefeld statt. Die Pflegearbeiten werden von der Abteilung Wald-und Forstwirtschaft des Fachbereichs Grünflächen durchgeführt. Unter anderem werden kleinflächige Schwarzpappelhybrid- und Roteichenwälder umgewandelt. Sie wurden von der Bundesanstalt für Naturschutz als fremdländische Baumarten eingestuft. Auf den Flächen werden bodenständige Baumarten wie Stieleichen und Buchen gepflanzt.

Der Schwerpunkt der Waldpflege beinhaltet Durchforstungen, um verbleibenden Waldbäumen einen entsprechenden Freiraum für das weitere Wachstum einzuräumen. Wie auch in den vergangenen Jahren befindet sich insbesondere die Stieleiche in einem sehr schlechten Zustand. Mitverursacher ist der als Sekundärschädling bekannte Eichenprachtkäfer, dessen Larven durch horizontale Bohrgänge die Leitungsbahnen unterbrechen und dadurch die Bäume schwächen und zum Absterben bringen. Damit diese Käferart sich nicht in einer Massenvermehrung entwickeln kann, werden einzelne Bäume aus dem Wald entnommen.

Für den Holztransport kommen unter anderem die geschätzten städtischen Rückepferde zum Einsatz, die seit diesem Monat in den Waldgebieten wie Stadtwald, Forstwald und Hülser Bruch für erholungssuchende Waldbesucher zu sehen sind.

Quelle: RP
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