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Krefeld
Hotelmarkt-Report: Krefeld erneut Schlusslicht in Nordrhein-Westfalen

Krefeld: Hotelmarkt-Report: Krefeld erneut Schlusslicht in Nordrhein-Westfalen
Die Autoren im Hotel-Report kommen zu dem Schluss, dass man gespannt sei "ob das neue B&B-Hotel als erste Neueröffnung seit geraumer Zeit den schwierigen Markt etwas beleben kann". FOTO: Thomas lammertz
Krefeld. Der Krefelder Hotelmarkt ist für Investoren und Hotelbetreiber ein schwieriges Segment und bildet im Vergleich mit den 15 wichtigsten Hotelmärkten in NRW das Schlusslicht noch hinter Gelsenkirchen und Duisburg. Zu diesem Ergebnis kommt der "Hotelmarkt Report NRW 2017". Herausgegeben von dem Wuppertaler Branchenberatungsunternehmen Schollen, beleuchtet die Studie die Top 15 Städte in NRW und zeigt, welche Hotelmärkte im bevölkerungsreichsten Bundesland das größte Potential haben, und an welchen Standorten für Investoren und Hotelbetreiber Vorsicht geboten ist. Von Annette Frieling

Der erstmals 2015 veröffentlichte Report versteht sich als "Nachschlagewerk für die wichtigsten Hotelmärkte in NRW" und richtet sich an Investoren, Banken und Sparkassen, Projektentwickler, Hotelgesellschaften sowie die Vertreter der untersuchten Städte. Grundlage der Chancen- Risikenanalyse ist ein eigens entwickeltes "Scoring System", das den Hotelmarkt einer Stadt nach fünf Kategorien bewertet.

Diese bilden, nach Angaben der Untersucher, das "Volumen und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, das Preisniveau, die Wettbewerbssituation, den Makrostandort und die Zukunftsaussichten" ab; die Ergebnisse münden in einem Gesamt Ranking. Während bei der aktuellen Markentwicklung innerhalb der Spitzenstandorte Bewegung ist, und 2017 Bonn zu den "beiden Riesen am Rhein" (Köln und Düsseldorf) auf Platz drei aufschließt und damit an Münster vorbeizieht, bleibt Krefeld auf Platz 15 weiterhin das Schlusslicht im Vergleich der Hotelmärkte.

Bereits 2015 hatten die Experten die Seidenstadt mit einem "Doppel-Minus" bewertet und sahen hier "wenn überhaupt, nur Potenzial im Budget- und Economy-Segment". Für die letzten fünf Plätze auf der Städte Skala (Gelsenkirchen, Krefeld, Mönchengladbach, Bochum und Duisburg) rieten die Experten "wer in den Hotelmärkten dieser Städte aktiv werden will, ist gut beraten, sich sehr eindringlich mit den Rahmenbedingungen und Grundstücksqualität auseinanderzusetzen". Als Orientierungshilfe für Investoren gelte das insbesondere für die Stadt Krefeld, die auch 2017 "in gleich vier Kategorien (Bettenzahl, Hotelübernachtungen pro tausend Einwohner sowie Betten- und Übernachtungswachstum im 10-Jahresvergleich) den letzten Platz belegt.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass man gespannt sei "ob das neue B&B-Hotel als erste Neueröffnung seit geraumer Zeit den schwierigen Markt etwas beleben kann".

Quelle: RP
 
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