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Krefeld
Hülser Freibad: Auch nach Austausch ist das Wasser trüb

Krefeld: Hülser Freibad: Auch nach Austausch ist das Wasser trüb
Nur ein paar Enten drehen ihre Runden: Auch nach dem Wasseraustausch präsentierte sich das Wasser im Hülser Freibad gestern trüb. Ob sich die Schwebestoffe absetzen, muss noch abgewartet werden. FOTO: Lammertz
Krefeld. Heute oder in den kommenden Tagen wird sich entscheiden, ob der Betrieb weitergehen kann.

Ein Durchbruch sieht anders aus: Das Hülser Naturfreibad hat sich gestern wieder mit Wasser gefüllt, nachdem das Becken am Wochenende von der Feuerwehr leergepumpt worden war. Doch auch das frische Wasser bot trübe Aus-sichten: Die aus Sicherheitsgründen geforderte Seh-Tiefe von 1,80 Meter war gestern nicht gegeben. Unser Fotograf hat zum Beleg ein Foto von einer Leiter ins kühle Nass gemacht - ab Sprosse Nummer zwei, die vielleicht 20 Zentimeter ins Wasser ragte, war nichts mehr zu erkennen.

Die Stadt hofft, dass sich das Problem heute oder in den nächsten ein, zwei Tagen erledigt, indem sich die Schwebestoffe am Boden absetzen. Wasserproben werden untersucht, um die Zusammensetzung der Stoffe zu ermitteln - es handelt sich wohl um Algen und Mineralien wie Eisen. Die Sichttiefe ist notwendig, um den Grund des Beckens überwachen zu können.

(vo)
 
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