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Krefeld
Ideen für den "Fischelner Dorfplatz"

Krefeld. Werbering und Bürgerverein wollen sofort eine Lösung auf den Weg bringen.

Der Kampf um den "Fischelner Dorfplatz" geht weiter. Während die Krefelder Verwaltung an die Bezirksvertretung Fischeln mitgeteilt hat, "eine baldige Vorlage zu diesem Thema sei "sicherlich nicht" zu realisieren, wollen Vertreter Fischelner Vereine sofort eine Lösung auf den Weg bringen.

Robert Reichling, Vorsitzender des Werberings, und Manfred Adam, Geschäftsführer des Bürgervereins, haben im Rahmen der Sitzung des Gremiums erneut dafür plädiert, wenigstens die Voraussetzungen für den Dorfplatz im Zuge der im Sommer anstehenden Sanierungsarbeiten zu schaffen. "Wenn dort erst mal schwarzer Asphalt liegt, passiert nämlich sonst die nächsten 20 Jahre nichts mehr", gab Adam zu bedenken. Im Raum steht die Idee, den in Frage kommenden Bereich rund um den Zunftbaum mit farbigem Asphalt zu gestalten. Ein vom Bürgerverein akquirierter Sponsor für die Farbe stünde parat, so dass die Kosten überschaubar seien.

Eine neue Variante brachte der Fischelner Bauunternehmer Heinz Hambloch ins Spiel: Er schlägt vor, ähnlich wie am Bockumer Platz, die Fahrbahnflächen, die nach Wünschen der Fischelner Vereine einmal "Shared Space" werden sollen, mit einer Pflaster-Struktur, genannt Street-Print, abzugrenzen.

Heinz Josef Dellen von der Abteilung Mobil der Stadtwerke warf jedoch ein, die Situation am Bockumer Platz sei mit der Kölner Straße nicht vergleichbar, weil in Bockum ausschließlich Straßenbahnen und Ersatzbusse fahren würden. Auf einer viel befahrenen Straße würde sich das Prägepflaster schnell abschleifen.

(cpu)
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