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Krefeld
Ideen zur Zukunft des Hirschfelder-Platzes

Krefeld. In einem zweistufigen Moderationsverfahren soll mit den Quartiersbewohnern geklärt werden, ob der Platz zu einer Grünfläche umgestaltet, zum Teil bebaut oder als Parkplatz beibehalten werden soll. Von Jochen Lenzen

Für den 4200 Quadratmeter großen Dr.-Hirschfelder-Platz südlich des Kaufhof-Parkhauses gibt es bisher drei Überlegungen: Freiräumen zugunsten einer Grünanlage, Teilbebauung inklusive einer Tiefgarage oder Beibehalten als Parkplatz mit optimierter Anfahrbarkeit. Angesichts dieser sehr unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten hat die Stadtverwaltung ein zweistufiges Moderationsverfahren im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West vorgeschlagen. Die Bezirksvertretung Mitte nahm die entsprechende Vorlage in ihrer Sitzung am Donnerstagabend zustimmend zur Kenntnis.

In den zu überplanenden Bereich sollen die Dreikönigen-, die König-, die Stephan- und die Petersstraße, letztere weiterhin als Fahrradstraße, einbezogen werden. Der Bestand mit zwei Dutzend, zum Teil mächtigen Bäumen - vier davon inmitten des Platzes - soll laut Vorlage erhalten und in eine Neugestaltung integriert werden.

An dem Moderationsverfahren sollen die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen "intensiv und kontinuierlich" beteiligt werden. Dazu zählen insbesondere die Anwohner und Eigentümer der angrenzenden Gebäude, die Geschäftsleute, die Ortspolitiker und die Verwaltung als "Schlüsselakteure". Hier regten die Bezirksvertreter an, die Bürger des Quartiers mittels Flyern einzuladen und das Umfeld mit einzuladenden Personen "nicht allzu knapp" zu halten. "Wir freuen uns jedenfalls auf eine spannende Diskussion", sagte Werner Gottschalk (CDU).

Nach einer ersten Ideenwerkstatt mit Quartiersbewohnern, Geschäftsleuten, Politik und Verwaltung sollen in einer Steuerungsgruppe aus Vertretern der Politik, der Verwaltung und dem Planerteam deren Vorstellungen ausgewertet und ein Handlungsrahmen erstellt werden.

Die zweite Ideenwerkstatt ist für die Präsentation und Diskussion der Ideen vorgesehen, auf deren Grundlage das Gestaltungskonzept entstehen soll.

Die Maßnahme wird zu 80 Prozent aus Mitteln der Bezirksregierung gefördert; der Zuwendungsbescheid liegt der Verwaltung vor.

Quelle: RP
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