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Krefeld
IHK beschließt 65 Projekte zur Unterstützung von Betrieben

Krefeld. Die Industrie- und Handelskammer stellt für ihre Projekte rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung..

Digitalisierung, Internationalisierung und Fachkräftemangel sind einige Trends, mit denen sich die Unternehmen in Krefeld und dem übrigen Kammergebiet auseinandersetzen müssen. "Bei der Bewältigung dieser und vieler individueller Herausforderungen möchten wir unsere Mitgliedsunternehmen auch im kommenden Jahr unterstützen", erklärt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein.

Entsprechend umfangreich sei die Liste der Projekte für das Jahr 2018. Mehr als 65 Vorhaben habe die Vollversammlung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Dafür stellt die IHK rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. "Dabei ist es uns wichtig, dass wir nicht nur ein Partner der Unternehmen sind, die ohnehin schon unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sondern vor allem auch die Betriebe, die uns noch nicht so gut kennen, auf uns aufmerksam machen", betont Steinmetz.

Deshalb werde zum Beispiel das bereits bestehende Angebot "IHK vor Ort" erweitert. Eine zweite Mitarbeiterin werde künftig die Unternehmen besuchen, über die IHK-Dienstleistungen informieren und gemeinsam mit den Krefelder Betrieben schauen, wo die Experten der Kammer sie unterstützen könnten.

Darüber hinaus richte die IHK den Blick konkret auf verschiedene Branchen: So werde es für Versicherungs- und Finanzvermittler einen Antragsgenerator als Internet-Tool geben, mit dem Anträge automatisiert generiert werden können. "Außerdem wollen wir mehr über die Gesundheitswirtschaft in unserer Region erfahren", erklärt Steinmetz.

Im Bereich Aus- und Weiterbildung werde das Format "Bosse in Schulen" künftig mit einem zusätzlichen Bewerbungstraining angeboten. "Zusätzlich wollen wir junge Menschen dort abholen, wo sie sich in ihrer Freizeit mit viel Engagement einbringen", sagt Steinmetz. "Deshalb werden wir in Vereinen künftig verstärkt für die Duale Ausbildung werben."

Damit sich Gründungswillige optimal auf ein Beratungsgespräch vorbereiten können, wird es einen "GründungsCheck" geben. Für international agierende Unternehmen stehen "Lokalisierungs-Checklisten für Unternehmens-Webseiten" auf der Projektliste. Die sollen Mitarbeiter bei der Einschätzung unterstützen, ob und an welchen Stellen die Unternehmens-Webseite angepasst werden muss. Es sind Checklisten zu zehn Märkten geplant.

Quelle: RP
 
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