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Krefeld
IHK feiert Richtfest für Neubau am Nordwall

Krefeld. Gerade noch rechtzeitig vor dem Regen wurde der Richtkranz auf den Dachstuhl des neuen Prüfungs- und Weiterbildungszentrums der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Nordwall gezogen, begleitet von einem launigen Richtspruch, den der Zimmermann Rainer Hahn in luftiger Höhe vortrug. Von Christine van Delden

Zuvor begrüßte IHK-Präsident Heinz Schmidt die anwesenden Gäste und hob die Bedeutung des neuen Gebäudes hervor, das im kommenden März fertiggestellt sein wird: "Ich bin der festen Überzeugung, dass es richtig ist, für Prüfungen und gemeinsames Lernen gute Räumlichkeiten bereitzustellen." Schmidt beschrieb die Entscheidungsfindung, bis sich das Präsidium und die Vollversammlung der IHK für den Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Kaufmannsschule entschlossen hatten. Die Verwertungsmöglichkeiten des Gebäudes wurden intensiv geprüft, aber schlussendlich verworfen, da der alte Bau aus den 1960er Jahren unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu sanieren war. Da die IHK insbesondere in Krefeld einen erheblichen Mehrbedarf an Prüfungs- und Seminarräumen hat, entschied man sich für den Neubau.

"Ein hier erworbener Abschluss bildet das solide Fundament für den beruflichen Werdegang", so Heinz Schmidt. Wichtig sei das lebenslange Lernen; vorhandenes Wissen müsse ständig aktualisiert und erweitert werden. Dies sei in dem Neubau nun möglich. Rund 1500 Quadratmeter Fläche und zehn neue Räume bieten zukünftig ausreichend Platz für die etwa 5000 Ausbildungsprüflinge und Seminarteilnehmer, die bisher in angemieteten Räumen dezentral betreut werden. Der IHK-Bezirk Mittlerer Niederrhein biete insgesamt mehr als 500 Seminare und Fortbildungslehrgänge an, womit ein wesentlicher Beitrag für den Fachkräftenachwuchs geleistet würde, wie Schmidt betont. Die Kosten für das Gebäude sind mit 2,96 Millionen Euro im IHK-Haushalt veranschlagt. Schmidt stellte fest: "Die Bauarbeiten sind nach wie vor gut im Zeitplan und das Budget wird nicht überschritten." An die Bau- und Zimmerleute gewandt ergänzte er: "Sie haben trotz der Hitze des Sommers 2015 einen Bombenjob gemacht!"

Diesem Lob schloss sich auch Architekt Burkhard Schrammen an und betonte die gute Tradition eines Richtfestes, die ein wenig in den Hintergrund gerückt sei, an der es aber festzuhalten lohne. Zu den Traditionen eines Richtfestes gehört nicht nur der Richtkranz auf dem Dachstuhl, sondern auch das Einschlagen des symbolisch letzten Nagels: Das übernahmen mit vereinten Kräften der IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und IHK-Geschäftsführer Zentrale Dienste, Wolfgang Fleuth.

Quelle: RP
 
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