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Krefeld
Jugend forscht: 413 Teilnehmer im Seidenweberhaus

Krefeld. Starke Beteiligung der Krefelder Schulen mit 30 Teams am niederrheinischen Regionalwettbewerb.

Die Unternehmerschaft Niederrhein richtet erneut den Regionalwettbewerb von Deutschlands größtem Nachwuchsforscherwettbewerb Jugend forscht in Krefeld aus. Dem Motto "Neues kommt von Neugier" folgend, haben sich junge Talente mit vielen innovativen und kreativen Forschungsprojekten angemeldet und wollen sich am 16. Februar vor der fachkundigen Jury im Seidenweberhaus am Theaterplatz präsentieren und bewähren. 413 Schüler, Auszubildende und Studierende stellen an diesem Tag ihre 204 Forschungsarbeiten in den sieben Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Physik und Technik vor. Die bevorzugten Forschungsgebiete der Jungforscher sind in diesem Jahr zum wiederholten Male Biologie (53 Projekte) und Chemie (45 Projekte).

Aus Krefeld beteiligen sich in dieser Wettbewerbsrunde 30 Teams aus acht verschiedenen Schulen und aus einem Ausbildungsbetrieb. Mit großer Beteiligung ist das Gymnasium Fabritianum vertreten. Gleich sieben Gruppen starten im Fachbereich Biologie. Mit fünf Arbeiten starten Schüler vom Berufskolleg Uerdingen (dreimal Chemie, zweimal Biologie). Jeweils vier Arbeiten kommen von der Gesamtschule Uerdingen (zweimal Chemie, einmal Arbeitswelt und einmal Biologie), vom Ricarda-Huch-Gymnasium (zweimal Physik, einmal Arbeitswelt und einmal Biologie) und von der Freiherr-vom-Stein-Realschule (zweimal Chemie, einmal Biologie und einmal Technik). Zwei Beiträge kommen vom Gymnasium am Moltkeplatz (einmal Arbeitswelt und einmal Technik) und das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium kommt mit jeweils einer Arbeit in Biologie und Geo- und Raumwissenschaften. Das Gymnasium am Stadtpark in Uerdingen beteiligt sich mit einer Chemie-Arbeit und die Auszubildenden von Outokumpu Nirosta stellen sich mit einer Technikarbeit der Konkurrenz.

Bei Jugend forscht beschäftigen sich die Jungforscher neben dem normalen Unterricht mit interessanten Fragestellungen, die sie sich selbst aussuchen. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zwei Schüler vom Berufskolleg Uerdingen haben zum Beispiel einen Schnelltest für laktosefreie Milch entwickelt. Hilfe für sehbehinderte Menschen können vielleicht auch die Schuhe mit Ultraschallsensor bringen, die zwei Schülerinnen der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Krefeld entwickelt haben. Die Sensoren erkennen Gegenstände und warnen davor.

Sehr pragmatisch ist auch die Idee von drei Schülerinnen des Ricarda-Huch-Gymnasiums in Krefeld, die einen beheizbaren Eisportionierer hergestellt haben. Zwar ist ihr Eisportionierer noch nicht produktionsreif, die Entwicklung ist jedoch weit vorangeschritten.

Ob es für einen Sieg beim Regionalwettbewerb reicht, werden die Jungforscher erfahren. Am Ende des Tages wird in der abendlichen Feierstunde bekanntgegeben, wer es geschafft hat und in der nächsten Wettbewerbsrunde starten darf.

Die Wettbewerbsarbeiten können am 16. Februar von 14 bis 16.30 Uhr im Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters besichtigt werden.

Quelle: RP
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