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Krefeld
Jugendliche aus neun Nationen im Hülser Workcamp

Krefeld. Die Ehrenamtler verschönern das Außengelände der Kita Cäcilienstraße. Die Burgsanierer zeigten ihnen Hülser Sehenswürdigkeiten.

17 junge Leute aus neun Nationen gestalten in diesen Wochen das Außengelände der Kita Cäcilienstraße um. Zum 16. Mal führt der städtische Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung ein solches Workcamp mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (IJGD) aus Bonn durch. Obwohl bereits in der ersten Woche die Temperatur von 30 Grad weit überschritten wurde, sind alle Teilnehmenden hoch motiviert.

Unter der qualifizierten Anleitung von den Mitarbeitern des Fachbereiches Grünflächen wird die Sandfläche vergrößert, um einen neuen Matschtisch zu installieren. Außerdem wird ein Zahlenweg gebaut, und das Kletterhaus der Wassergeister bekommt einen frischen Anstrich. Die Firma "teamtischer" aus Moers unterstützt das Workcamp-Projekt zum zweiten Mal mit einem kompletten Bausatz für ein geräumiges Insektenhotel.

Als ein erstes Dankeschön hatten die Burgsanierer des Hülser Heimatvereins die jungen Leute am Dienstag zu einem schönen Nachmittag eingeladen: Ab 16 Uhr zeigten sie ihnen bei einem Stadtrundgang die Hülser Sehenswürdigkeiten wie die Klausur, die St. Cyriakus- und die Konventskirche, die Heimatstuben und natürlich die Burg. Besonders angetan waren die jungen Leute vom Trauzimmer im Wehrturm. Die Frauen der Burgsanierer hatten mit Würstchen, Salaten und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt. Der Tag endete mit interessanten Gesprächen und einem vergnüglichen Reigenspiel.

Während des Workcamps leben die Jugendlichen in der Kita an der Leuther Straße. Das Kennenlernen verschiedener kultureller Gegebenheiten und eine intensive Völkerverständigung sind neben der Freiwilligenarbeit wichtige Bestandteile des Workcamps. Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste sind ein gemeinnütziger Verein und seit 1949 Träger der internationalen Jugendarbeit. In einem Workcamp treffen sich junge Leute aus den verschiedensten Ländern und Kulturen der Welt, um gemeinsam zwei bis vier Wochen zusammen zu leben und sich für ein sinnvolles Projekt zu engagieren. Die Teilnehmer setzen ihre Arbeitskraft für dieses gemeinnützige Projekt ein, wofür sie keinen Arbeitslohn, jedoch freie Unterkunft und Verpflegung erhalten. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.ijgd.de.

Quelle: RP
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