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Krefeld
Jugendverkehrsschule soll nicht in Fischeln wiedereröffnet werden

Krefeld. Die Jugendverkehrsschule an der Kimplerstraße wird nicht revitalisiert werden. Michael Haas (SPD) hatte, wie berichtet, mit einem Antrag in der Bezirksvertretung den Vorstoß gemacht, den Platz zumindest bis zum Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Fischeln wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Diskussion ergab, dass mehrere Punkte dagegen sprechen. Zum einen seien die Planungen für den Feuerwehr-Neubau schon weit fortgeschritten. Baukosten sind für 2019 etatisiert. Zum anderen sei der Platz aufgegeben worden, weil Schulen und Kitas das Angebot kaum noch genutzt hätten. Mit einer Lehrplanänderung, die 2010 erfolgte und Grundschulen vorschreibt, das Radfahren in der Verkehrswirklichkeit zu üben, könne auch nicht mit großem Bedarf für einen solchen Platz gerechnet werden.

Die Kosten für eine Wiedereröffnung für nur zwei bis drei Jahre seien außerdem zu hoch. Darüber hinaus sei die Bezirksvertretung auch nicht das richtige Gremium, um ein Thema zu beraten, das eher gesamtstädtisches Interesse habe. Daher wurde der Antrag, ob die Jugendverkehrsschule an einem neuen Standort wieder eröffnet werden soll, an die Fachausschüsse verwiesen.

(cpu)
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