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Krefeld
Jusos kritisieren Umgang der Verwaltung mit Obdachlosen

Krefeld. Die Krefelder Jusos fordern eine nachhaltige Politik in der Obdachlosenhilfe: Juso-Vorsitzende Stella Rütten stellt den Plan der Verwaltung, Obdachlose, wie berichtet, in einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft an der Oppumer Straße unterzubringen, grundsätzlich in Frage. Das Haus sei, so Rütten, nicht nur renovierungsbedürftig, sondern auch für Obdachlose nicht geeignet. Es gliedere sich in mehrere Etagen, sei also für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nicht geschaffen. Die Jusos befürchten, dass Stürze aufgrund von Alkoholkonsum oder körperlichen Gebrechen vorprogrammiert sind.

"Abgesehen davon schafft man erneut keine Unterkunft, in die auch Hunde mitgebracht werden könnten. Obdachlose mit Hunden fallen seit Jahren durch das Notschlafstellen-System und erhalten in Krefeld keinerlei Hilfe", kritisiert Rütten. Es dürfe auch keinen ständigen Wechsel der Unterkünfte geben. Hintergrund: Aktuell befindet sich die Notunterkunft an der Feldstraße. Dort hatte es viele Konflikte mit Anwohnern gegeben, so dass der Standort nun aufgegeben wird.

(cpu)
 
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