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Krefeld
Kajuja-Sitzung im voll besetzten Seidenweberhaus

Krefeld. Markus Krebs erklärte, dass er gerade eine Beziehung beendet habe. "War aber nicht meine eigene", ergänzte der Duisburger mit einem Augenzwinkern. Der Mann aus dem Pott kam mit seiner schmissigen Büttenrede bei der traditionellen Krefelder Kajuja-Sitzung am Dienstagabend im voll besetzten Saal des Seidenweberhauses bestens an. Zudem wusste er einiges über sinnfreie Gespräche unter Freunden zu berichten, und auch mit Macho-Sprüchen kennt sich Krebs aus: "Wie heißt ein Brettspiel für eine Person? Bügeln!"

Tänzerisches Können bewiesen der Kölner Reiterkorps "Jan van Werth" sowie das "Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett." Letzteres hatte ein munteres "Pferdchen" dabei, in dem sich offenkundig zwei Personen verbargen. Das stolze Ross trat hin und wieder aus und vermochte sogar Can-Can zu tanzen und rückwärts zu traben. Da war sich Kajuja-Präsident Holger Hannappel sicher: "Das ist eine Rakete wert!"

Christian Pape aus Moers philosophierte über damals und heute: "Wer vor 1980 geboren wurde, weiß noch, dass Frau Antje aus Holland den Käse bringt. Heutige Jugendliche denken, das macht irgendein Online-Versand." Und junge Mütter nähmen es mit der Hygiene und der Kinder-Fürsorge gegenwärtig etwas zu genau: "Früher wurde da eher mit Taschentuch und Spucke anstatt mit Feuchttüchern gearbeitet." Viel Applaus für Papes humorige Rede mit Hintersinn. Im Laufe des bunten und abwechslungsreichen Abends schaute auch das Krefelder Prinzenpaar Oliver I. und Danny I. vorbei, bevor sich das Tanzkorps "Fidele Sandhasen Oberlar", Büttenrednerin "De Frau Kühne" aus Xanten und Comedian Knacki Deuser die Ehre gaben. Jederzeit für stimmungsvolle Musik sorgte die Saalkapelle "Die Kleinenbroicher."

(sts)
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