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Krefeld
Kaserne: Stadt muss jetzt über Kauf entscheiden

Krefeld. Die Frage, wie es mit dem brachliegenden Kasernengelände in Forstwald weitergeht, war Diskussionspunkt bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Forstwald. Nach dem Vortrag von Stadtförster Arno Schönfeld-Simon, der zu "Zielen der Forstwirtschaft" referierte, kam eine Diskussion in Gang, bei der erneut die Forderung laut wurde, das Kasernengelände dürfe nicht bebaut werden. Dass es im Flächennutzungsplan als Bauareal ausgewiesen ist, müsse nicht heißen, dass dort tatsächlich auch gebaut werden muss, sagte Günther Porst, ehemaliger Vorsitzender des Vereins.

Eine Nachfrage unserer Redaktion bei der Bundesanstalt für Immobilien (BImA), Eigentümer des Geländes, sowie bei der Stadt Krefeld ergab folgenden Sachstand: Gleichlautend teilten BImA und Stadt mit, dass eine Erklärung der Stadt Krefeld zur Ausübung der Erstzugriffsoption bis zum 31. Juli erwartet werde. "Die Verwaltung bereitet daher derzeit eine entsprechende Beschlusslage durch den Rat der Stadt Krefeld zur Ausübung der Erstzugriffsoption vor", teilte Stadtsprecher Dirk Senger mit.

Nachdem das Land NRW den Mietvertrag über die Fläche gekündigt hat, hatte die BImA der Stadt Krefeld die Liegenschaft zum Kauf angeboten. Das Land NRW wollte das Gelände als Flüchtlingsunterkunft nutzen, die Stadt aus Leichtbauhallen war allerdings nie bezogen und wieder abgebaut worden.

(cpu)
 
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