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Krefeld
Kayseri-Platz – schon wieder vertagt

Krefeld. Die Benennung eines Platzes in Krefeld nach der türkischen Partnerstadt Kayseri droht zur unendlichen Geschichte zu werden. Eigentlich wollten gestern Abend die Politiker in der Bezirksvertretung Mitte einstimmig den Beschluss fassen, den Platz nördlich des Hansa-Centrums "Kayseri-Platz" zu nennen. Darauf hatten sich die Ratsfraktionsvorsitzenden einige Tage vor der Sitzung geeinigt. Nachdem unsere Zeitung exklusiv gemeldet hatte, dass die Anlieger mit der Namensgebung nicht einverstanden sind, nahmen gestern Abend CDU und FDP die Platzbenennung von der Tagesordnung.

Der gestrigen Sitzung geht eine bereits Monate währende Diskussion voraus. Ursprünglich hatte die SPD im Dezember im Stadtrat den Antrag gestellt, den Platz an der Neusser Straße nach der türkischen Partnerstadt zu benennen. Das wertete Bezirksvorsteher Peter Kaiser (CDU) als "unzulässige Einmischung" und verwies auf die Zuständigkeit der Bezirksvertretung. Dort brachten die Grünen den Vorschlag ein, den Platz an der Neusser Straße "Strauss-Merländer-Platz" zu nennen. Im Januar kam es bei der Sitzung der Bezirksvertreter zum Eklat, als die SPD-Fraktion in öffentlicher Sitzung gegen einen vorab in nicht öffentlicher Sitzung ausgehandelten Kompromiss zur Benennung stimmte.

Quelle: RP
 
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