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Krefeld
"Keiner kennt mehr Verkehrsregeln": Das sagen unsere Leser

Krefeld. Neben dem Hauptthema, der Sperrung des Westwalls, gab es bei der Mobilen Chefredaktion auch andere Themen, die den Krefeldern unter den Nägeln brennen. Blanche Mohr findet, dass die Stadt generell zu wenig für die Wohnqualität der Bürger unternimmt. "Krefeld ist schmutzig", bringt es Ulrich Logs auf den Punkt. Er bemängelt, dass Wettbüros und Spielhallen immer weiter auf dem Vormarsch seien, die dann wiederum Ruhestörungen mit sich brächten. Zudem kreidet er Krefeld an, keine fahrradfreundliche Stadt zu sein. Radfahren ist in seinen Augen gerade am Ost- und Südwall sowie an der Petersstraße lebensgefährlich.

Manfred Stein fehlt die Einbezugnahme der Bürger bei Planungen. Man bekomme immer nur fertige Pläne präsentiert, an denen dann nichts mehr geändert werde, lautet sein Kommentar.

Lothar Keitel plädiert eindringlich für mehr Verkehrserziehung - auch bei Migranten, die kaum des Deutschen mächtig sind und weder die Verkehrsregeln kennen noch die Schilder verstehen. "Die Straßenverkehrsordnung kennt keiner mehr", beklagt Keitel und kritisiert, dass Verkehrserziehung zu wenig Gewicht zukomme.

Alois Hoersch aus Uerdingen kündigt eine Initiative für christliche Motive beim Laternenbasteln für St. Martin an. Er findet es schade, dass die Schulen alle möglichen Motive verwenden - von der Frosch- bis zur Schlumpflaterne -, aber kaum einmal Motive aus der eigentlichen Geschichte. Er möchte sich in einem Brief an alle konfessionellen Grundschulen wenden und dafür plädieren, doch wieder stärker auf die St.-Martin-Erzählung zurückzugreifen.

Siegrid Emde-Lippold beklagt die Parksituation auf dem Westwall an Markttagen. Sie ärgert sich, dass auch ältere Leute, die nicht mehr gut zu Fuß sind, sofort eine Knolle bekommen, wenn sie einmal in der Nähe des Marktes parken. An der Verbesserung der Parksituation müsse man dringend arbeiten, fordert sie.

Martha Ackers hat Sorge, dass die Meldungen über Beratungs- und Serviceveranstaltungen der Krefelder Rheumaliga in der Zeitung zu kurz kommen und die Leute nicht genügend über Hilfsangebote informiert werden.

Der Forstwalder Helmut Sallmann plädiert dringend dafür, das Thema Stadtentwicklung in einer großen Serie vorzustellen - das Thema sei wichtig und umfasse viel mehr als den Neubau von Häusern.

Wolfram Uhde lobte unter anderem unsere Berichterstattung über den Besuch von Christian Wulff bei der Vertreterversammlung der Volksbank - Wulff habe eine schöne Rede gehalten. Uhde sagte, es sei schade, dass Kanzlerin Merkel Wulff so früh "verbrannt" habe; hätte er ein paar Jahre reifen können, wäre er ein guter Bundespräsident geworden. Die Rede bei der Volksbank-Vertreterversammlung habe ihm sehr gut gefallen.

FDP-Mitglied Jürgen Wagner plädierte dafür, das Thema DITIB nicht aus den Augen zu verlieren.

Quelle: RP
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