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Brauchtum
Königssilber von 1765 begründet Schützen-Historie

Krefeld. Wie sehr sich die Verberger mit ihrem mehr als 250 Jahre alten Schützenverein verbunden fühlen und identifizieren, zeigten sie gerade beim bestens besuchten Schützenfest über Pfingsten. Dem Verberger Schützenverein gehören 25 aktive Kompanien sowie 300 aktive und 25 passive Mitglieder an. Er gründet seine Historie auf das älteste noch existierende Schützensilber, das aus dem Jahr 1765 stammt. Dieses Schützen- oder Königssilber ist Bestandteil des Banners, auf dem die Silberplaketten der ersten 20 Verberger Schützenkönige angebracht sind. Die Plaketten der jüngsten sieben Könige bilden eine Kette, die die Majestäten seit 2004 um den Hals tragen. Amtierendes Königspaar sind übrigens Karsten und Heike Leuf.

Aus den ersten gut 100 Jahren des Schützenvereins liegen keine Dokumente vor. Fest steht aber, dass es nach 1822 fünf Jahrzehnte lang keine Schützenaktivitäten gab. 1872 aber fanden sich wieder Verberger zusammen, um das Schützenwesen im Heimatdorf zu reaktivieren. Seitdem wurden, unterbrochen nur durch die beiden Weltkriege, wieder regelmäßig Schützenfest in Verberg gefeiert - das Erste nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1956.

Seitdem fand es zuerst alle drei Jahre, später alle fünf Jahre statt. Als die Schützenfeste von Verberg und Traar kollidierten, einigte man sich 2009 darauf, dass Verberg nur noch alle vier Jahre feiert - zuletzt zu Pfingsten dieses Jahres.

(lez)
 
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