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Krefeld
Kommentar: Weniger Theater wird nicht billiger

Krefeld. Wenn überregional über die Schließung von Sparten und ganzen Theatern diskutiert wird, dann gilt die Theaterehe Krefeld/Mönchengladbach immer als leuchtendes Beispiel für hohe Qualität zu geringstmöglichen Kosten. Mehr Theater für weniger Geld geht nicht. Jetzt soll es also weniger Theater bei kaum weniger Kosten geben. Was bringt das? Von Petra Diederichs

Wenn gespart werden muss, sind Entscheidungen notwendig: Will die Stadt ihren Bürgern ein Theater bieten oder nicht? Will sie überregionale Aufmerksamkeit oder nicht? Die VSB sind ein starker so genannter weicher Wirtschaftsfaktor. Und mit 450 Jobs wichtiger Arbeitgeber.

Aber es schadet – auch dem Image der Politik – wenn ständig das Theater in Frage gestellt wird. Vor einem Jahr hat die Politik nach großem Protest der Bevölkerung das Theater doch vor dem Gau bewahrt. Jetzt geht es wieder in die Debatte. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Quelle: RP
 
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