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Krefeld
Kooperationen zwischen Schulen und Museen

Krefeld. Rund 69.000 Euro Fördermittel aus dem EU-Fonds für Regionale Entwicklung fließen an Vereine und Unternehmen.

Drei deutsch-niederländische Kooperationsprojekte hat der interregionale Ausschuss der Euregio Rhein-Maas-Nord in seiner Sitzung im Krefelder Rathaus beschlossen. Damit fließen rund 69.000 Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung direkt an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen, das den Bürgern im Grenzgebiet unmittelbar zu Gute kommt.

"Der Ausschuss ist ein kleines aber wichtiges Rädchen im europäischen Uhrwerk", so Oberbürgermeister Frank Meyer als Gastgeber in einem Grußwort an die Mitglieder in der ersten Sitzung in diesem Jahr. Den Auftakt machte das Projekt "Immobilien ohne Grenzen", für das der Ausschuss einem Zuschuss von 25.000 Euro genehmigte. Durch das Projekt soll der grenzüberschreitende Wissenstransfer in den Bereichen "Transformation von Wohnimmobilien", "Vermarktung von Logistikflächen", "grenzüberschreitende Planungen von Einzelhandelsentwicklungen" und "Nachhaltigkeit" verstärkt und gefördert werden.

Zustimmung erhielt auch die Initiative KIM: Klasse ins Museum, die das museumspädagogische Angebot der Region insbesondere für Schulen sichtbar machen und aufbereiten soll und somit eine Kooperation zwischen Schulen und Museen in der Region langfristig stärkt. Das Projekt "Residenz Niederrhein" wurde ebenfalls genehmigt. Hier dient die deutsch-niederländische Grenzregion drei Kulturschaffenden aus den Sparten Kunst, Literatur und Theater als Inspirationsquelle für das Entstehen neuer, zeitgenössischer Werke. Das Projekt soll Bürgern der Grenzregion neue und spannende Einblicke in den Lebensraum der "Euregio" gewähren.

Die genehmigten Projekte sind Teil des Rahmenprojekts "People to People", über das grenzüberschreitende Initiativen aus allen Themenbereichen auf eine unkomplizierte und schnelle Art gefördert werden können. Die Fördermittel fließen direkt an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen, das den Bürgern im Grenzgebiet unmittelbar zu Gute kommt. Insgesamt stehen 1,8 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 aus diesem Fonds zur Verfügung.

Die europäischen Fördermittel, die darauf abzielen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Niederrhein und in Nord- und Mitte-Limburg voranzutreiben, können kontinuierlich für die Unterstützung von grenzüberschreitenden Vorhaben bei der Euregio Rhein-Maas-Nord mit Sitz in Mönchengladbach beantragt werden. Dort können sich auch Interessenten über die Fördermöglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit informieren.

(jon)
 
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