Familie aus dem Krankenhaus

Entwarnung nach angeblicher Pilz-Vergiftung in Krefeld

Verschiedene Speisepilze auf einem Markt. FOTO: dpa

Krefeld. Der Verdacht auf Vergiftung durch Knollenblätterpilze bei einer fünfköpfigen Familie aus Krefeld besteht nicht mehr. Die Stadt hob ihre Verzehr-Warnung für Pilze auf.

Die Warnung für Pilze, die auf dem Trödelmarkt am 1. Oktober in Krefeld an der Mevißenstraße gekauft wurden, hat die Stadtverwaltung am Donnerstag mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Zuvor war die Behörde vom behandelnden Krankenhaus informiert worden, dass die Werte der Laboruntersuchung der Erkrankten keinen Hinweis auf eine Vergiftung mit dem Knollenblätterpilz ergeben haben.

Die Warnung hatte die Verwaltung am 3. Oktober angesichts der potenziellen Gefahr, die von giftigen Knollenblätterpilzen ausgeht, vorsorglich herausgegeben. Die Stadt teilte außerdem mit, dass die Erkrankten weiterhin auf dem Wege der Besserung sind und in Kürze aus dem Krankenhaus entlassen werden können.

Fotos: Das sind die unterschiedlichen Pilz-Sorten FOTO: dpa

Die Familie war am Dienstag mit schweren Brechdurchfällen in die Klinik gekommen. Wegen der Symptome hatten die Ärzte die Patienten wegen Verdachts auf Knollenblätterpilzvergiftung behandelt. Diese Pilze sind hochgiftig, der Verzehr kann tödlich sein. Wodurch die Erkrankung der Familie ausgelöst wurde, teilte das Krankenhaus nicht mit.

(jon, dpa)

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