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Krefeld
Krefeld erhält mehr Geld für Flüchtlinge

Krefeld. Krefeld wird ab dem kommenden Jahr von Bund und Land voraussichtlich knapp 1,2 Millionen Euro zusätzlich für die Versorgung der Flüchtlinge erhalten. Das geht aus einem Papier der Düsseldorfer Bezirksregierung hervor, das jetzt die Krefelder CDU erhalten hat.

Die Christdemokraten hatten Anfang Oktober anlässlich der städtischen Haushaltsberatungen für 2017 beim Innenministerium nachgefragt, in welcher Höhe die Stadt mit finanzieller Unterstützung für Unterbringung, Betreuung und Versorgung der Menschen rechnen kann. Im Antwortschreiben teilt die Bezirksregierung nun mit, dass die bisher jährlich ausgezahlte Pauschale von 10.000 Euro pro Flüchtling wahrscheinlich ab dem kommenden Jahr auf eine monatliche Unterstützung auf 866 Euro pro Person umgestellt werde.

Diese Erhöhung um rund vier Prozent war zuvor mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart worden - Hintergrund war massiver Protest gegen die mangelnde Unterstützung der Kommunen. Für die Stadt heißt das, dass künftig aufs Jahr gerechnet 10.392 Euro pro Flüchtling überwiesen werden. Bei rund 3000 Flüchtlingen in Krefeld werden damit im kommenden Jahr 1.176.000 Euro mehr an die Stadtkasse überwiesen.

(jon)
 
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