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Evakuierung Krefeld
Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft

Krefeld: Experten entschärfen Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg
Die Evakuierungszone (A) und die Sicherheitszone (B). FOTO: Feuerwehr Krefeld
Krefeld. In Krefeld wurde bei Bauarbeiten eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Um 0.17 Uhr ist der Blindgänger erfolgreich entschärft worden. Knapp tausend Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

Vor der Entschärfung auf der Herbertzstraße war ein Bereich von 250 Metern um die Bombe evakuiert worden. 960 Anwohner dieser Zone mussten bis 23 Uhr ihre Wohnungen verlassen. In der Umgebung von 500 Metern um die Bombe (Zone B) durften die Bewohner während der Entschärfung ihre Häuser nicht verlassen und sollten der Bombe abgewandte Räume aufsuchen. Um 0.17 Uhr in der Nacht zum Dienstag wurde der Blindgänger dann entschärft.

Fünf-Zentner-Bombe in Krefeld entdeckt FOTO: Lothar Strücken

In der Sporthalle am Glockenspitz richtete das Deutsche Rote Kreuz eine Betreuungsstelle ein, in der insgesamt 112 Anwohner versorgt wurden. Der Rettungsdienst organisierte insgesamt 19 Transporte aus dem Evakuierungsgebiet.

Im Einsatz waren etwa 150 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe. Außerdem war ein Patiententransportzug aus Duisburg mit zehn Rettungsfahrzeugen im Einsatz.

Für die Räumung mussten unter anderem der Dießemer Bruch sowie die Untergath gesperrt werden. Sämtliche Sperrungen sind inzwischen wieder  aufgehoben.

(juju/os)
 
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