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Krefelder soll Stieftochter über 100 Mal missbraucht haben
Kein Urteil im Missbrauchsprozess

Krefeld: Kein Urteil im Missbrauchsprozess
Ein 38-jähriger Mann soll seine Stieftochter über 100 Mal missbraucht haben. Ein Urteil ist noch nicht gefallen. FOTO: dpa, Britta Pedersen
Krefeld. Der Krefelder Prozess gegen einen 38-Jährigen, der seine Stieftochter mehr als hundert Mal sexuell missbraucht haben soll, zieht sich weiter hin. Um zu klären, wie alt die Stieftochter bei den vorgeworfenen Taten war, will die 1. Große Strafkammer noch eine Gutachterin und eine Mitarbeiterin des Jugendamts hören.

Im Lauf des Prozesses hatte der Krefelder über seinen Anwalt Übergriffe in einem Zeitraum gestand, als das Mädchen über 14 Jahre alt war. Frühere Taten stritt er ab. Ursprünglich war am vergangenen Montag ein Urteil erwartet worden. Auch seine eigene Tochter soll laut Anklage Opfer eines Übergriffs gewesen sein.

Das Alter des Opfers spielt eine wichtige Rolle bei der Strafe wegen sexuellen Missbrauchs: Taten zulasten von Kindern unter 14 Jahren werden härter bestraft. Der Prozess geht nun am 18. August weiter.

 

(lnw)