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Krefeld
Krankenhauspersonal löschte brennenden Patienten

Mann setzt Krankenbett in Krefeld in Brand
Mann setzt Krankenbett in Krefeld in Brand FOTO: Lothar Struecken
Krefeld. Ein alkoholisierter 65-Jähriger hat am Dienstag im Krefelder Maria Hilf Krankenhaus Feuer gelegt. Dabei geriet er selbst in Brand. Das Krankenhauspersonal reagierte schnell, löschte den Mann und brachte drei weitere Patienten in Sicherheit. 

Bei einem Brand im Krankenhaus Maria Hilf ist am Dienstagabend ein alkoholisierter 65-jähriger Patient so schwer verletzt worden, dass er zunächst ins Helios-Klinikum und von dort mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik transportiert werden musste. Offenbar hatte er das Feuer selbst entzündet. Lebensgefahr kann laut Polizeibericht nicht ausgeschlossen werden.

Gegen 22 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit beiden Wachen und der Freiwilligen Feuerwehr Oppum ausrückte. "Das Personal hatte ausgezeichnet reagiert und den Patienten in seinem Bett bereits gelöscht sowie drei weitere Patienten in Sicherheit gebracht", berichtete Einsatzleiter Hans-Peter Pelzer unserer Redaktion.

Der 65-Jährige war mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in das Krankenhaus gebracht worden, nachdem er laut Polizei gegen 17.50 Uhr in einem Geschäft Alkohol gekauft, getrunken und dann randaliert hatte. "Als er sich kurz allein in einem Zimmer der Notaufnahme befand, setzte er vermutlich mit seinem Feuerzeug das Krankenbett versehentlich oder wissentlich in Brand", heißt es im Polizeibericht. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

(lez)
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