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Krefeld
Mörderischer Mietstreit: Frau zieht vor Bundesgerichtshof

Krefeld: Mörderischer Mietstreit: Frau zieht vor Bundesgerichtshof
Eine 39-jährige Krefelerdin ist zu viereinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Nun zieht sie vor den Bundesgerichtshof. FOTO: dpa
Krefeld. Eine Krefelder Mieterin will sich vor dem Bundesgerichtshof gegen ihre Verurteilung zu viereinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes wehren. Der Verteidiger der Frau habe gegen das Urteil Revision eingelegt, bestätigte ein Gerichtssprecher am Donnerstag in Krefeld.

Die Frau hatte sich mit ihrem Vermieter gestritten und soll am Tag des Räumungstermins Feuer gelegt haben, bevor sie ihre Wohnung verließ. Ihr Anwalt bestreitet, dass seine Mandantin mit der Brandstiftung jemanden töten wollte. Der Brand wurde zum großen Glück der Hausbewohner rasch entdeckt. Die Feuerwehr hatte wenig Mühe, ihn zu löschen. Verletzt wurde niemand.

Bei der 39-Jährigen waren Bekennerschreiben entdeckt worden. Aus denen geht hervor, dass die Arbeitslose davon ausging, mit dem Feuer Menschen umgebracht zu haben. Tatsächlich hatte der Brand rechtzeitig gelöscht werden können.

(lnw)