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Prozess in Krefeld
Zwölf Jahre Haft für tödlichen Messerstich am Rosenmontag

Krefeld. Ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter ist in Krefeld am Dienstag zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der 27-Jährige hatte am Rosenmontag einem zwei Jahre jüngeren Kontrahenten ein Pizzamesser in die Brust gerammt und ihn erstochen.

Das Landgericht sprach den erst Ende 2014 aus dem Gefängnis entlassenen Mann am Dienstag wegen Totschlags schuldig. Mit der Strafe ging das Gericht eineinhalb Jahre über die Strafforderung der Staatsanwaltschaft hinaus.

Der Angeklagte hatte behauptet, die Tat könne auch sein Zwillingsbruder begangen haben. Doch der Versuch schlug fehl: Der Bruder war am gleichen Tag von der Polizei festgenommen worden und befand sich zur Tatzeit im Polizeigewahrsam.

Der 27-Jährige habe ein Auge auf das Laptop des späteren Opfers geworfen, berichtete das Gericht. Weil der 25-Jährige es nicht herausgeben wollte, kam es zu einem Kampf, den der Jüngere gewann. Da habe der Arbeitslose zum Pizzamesser gegriffen und zugestochen.

(lai/dpa)
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