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Krefeld
Krefelder Handwerk steigert den Umsatz mit weniger Personal

Krefeld: Krefelder Handwerk steigert den Umsatz mit weniger Personal
Handwerker machen in Krefeld in der Summe gute Geschäfte. Das Foto aus dem Jahr 2006 zeigt einen Mitarbeiter von Elektro Lücke. FOTO: Lammertz
Krefeld. Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik stellte gestern die Ergebnisse der jüngsten Handwerkerzählung aus dem Jahr 2015 vor. Von Norbert Stirken

Weniger Handwerksbetriebe in Krefeld haben mit weniger Personal einen höheren Umsatz erzielt. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (IT.NRW), die gestern vorgestellt wurde. In der Statistik sind für die Seidenstadt 1457 Handwerksbetriebe erfasst. 10.895 Männer und Frauen fanden dort eine Arbeit. Im Durchschnitt beschäftigte jeder Betrieb sieben Arbeitnehmer. Damit sind die Krefelder Handwerksunternehmen 30 Prozent kleiner als der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen.

Die Zahl der Betriebe im Jahr 2015 ist 2,1 Prozent geringer als im Vergleichsjahr 2014. Die Zahl der Beschäftigten sank um 2,2 Prozent. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse ging um 1,2 Prozent auf 7485 zurück. Die Zahl der geringfügig Entlohnten sank um 5,4 Prozent auf 1899.

Wie eingangs erwähnt stieg jedoch der Umsatz um 4,6 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-Kopf-Umsatz von 120.220 Euro - sieben Prozent mehr als im Vergleichsjahr.

Im Jahr 2015 waren in 109.000 nordrhein- westfälischen Handwerksunternehmen nahezu 1,1 Millionen Menschen beschäftigt. Wie die amtliche Statistikstelle des Landes anhand von Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung mitteilt, setzte das NRW-Handwerk mehr als 112,6 Milliarden Euro um. Damit war der Umsatz um 2,1 Prozent höher, die Zahl der Unternehmen aber um 3,0 Prozent und die der tätigen Personen um 1,3 Prozent niedriger als im Jahr 2014.

Mit 757.000 Beschäftigten waren in den NRW-Handwerksunternehmen 0,3 Prozent weniger tätige Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt als 2014. Die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse ging um 3,9 Prozent auf 188.000 zurück.

Die Ergebnisse der Handwerkszählung beruhen auf der registergestützten Auswertung von Verwaltungsdaten. Hier nicht berücksichtigt sind daher Kleinstbetriebe, die weder steuerbare Umsätze noch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte angegeben hatten.

Quelle: RP
 
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