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Krefeld
Krefelder Promenade führt durch Oppum und Linn

Krefeld. Die Krefelder Promenade soll für alle nichtmotorisierten Nutzer einschließlich der Fahrer von Pedelecs zwischen Forstwald bis Hohenbudberg eine attraktive Freizeitachse bilden. Wegen der der sehr unterschiedlichen Gruppe der Benutzer werden Fußgänger von Radfahrern getrennt und eine Breite der Promenade von 15 Metern geplant. Die ursprüngliche Planung aus dem Jahre 1999 wurde mehrmals angepasst, die Unterteilung in 16 Planungsabschnitte beibehalten.

Den Stand der Planung für den Bereich Oppum-Linn stellte Heino Thies vom Krefelder Grünflächenamt der Bezirksvertretung Oppum-Linn vor. Der Abschnitt zwischen der neuen Feuerwache und der Trift nimmt allmählich Gestalt an. Unerwartete Schwierigkeiten könnten noch zahlreiche inhomogene Altlasten bereiten, auf die die Trasse überprüft werden soll. An der Grenze zwischen Südbezirk und Oppum besitzt die Deutsche Bahn ein Grundstück, auf dem eine Trafo-'Station steht, die entgegen ursprünglicher Planungen nun nicht mehr benötigt wird.

Die Verhandlungen über einen Ankauf dieser Sperrfläche durch die Stadt sind weit fortgeschritten. Bis 2018 soll dieses Teilstück den Nutzern zur Verfügung stehen. Am Ende der Trift schwenkt die Promenade auf die neben den Schienen der Straßenbahnlinie 044 verlaufende alte Bahntrasse, die nach einer Abfrage von den Anrainern nicht mehr benötigt wird. Eine Brücke auf dieser Strecke wird die Bahn bis 2020 saniert der Promenade zur Nutzung überlassen.

Da ein Teil der Hessenstraße nicht mehr zur Verfügung steht, ist an die Weiterführung über die Alte Rheinbabenstraße und die Königsberger Straße in Linn gedacht, wofür keine Flächen angekauft werden müssen. Unklar ist derzeit noch die Weiterführung, da nach dem derzeitigen Stopp des Container-Terminals am alten Linner Hafenbahnhof die Planungen für diese wichtige Hafenumschlagsstation jederzeit wieder beginnen könnten. "Derzeit laufen intensive Gespräche mit dem Krefelder Hafen und dem DB-Netz", erklärte Thies.

Den Finanzrahmen für das Projekt in Höhe von 2,5 Millionen Euro wolle man nicht übersteigen. Daher könne man noch keine konkreten Überlegungen zu der Beleuchtung und Begrünung des neuen Vorzeige-Projekts vorlegen, das sich an einem ähnlichen Wuppertaler Projekt orientiert.

(oes)
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