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Krefeld
Krefelds Alt-Rocker laden zum Musikertreffen

Krefeld. Im "Goldenen Hirsch" steigt im Oktober die Fete mit Musikern berühmter hiesiger Bands der 60er und 70er Jahre. Von Jochen Lenzen

Gleich zwei Getränkesorten mussten sinnbildlich herhalten, um das Außergewöhnliche des Vorhabens zu symbolisieren: Als er Michael Roder, den früheren Gitarristen von Idea, getroffen und über die legendäre Saloon-Fete 2006 auf der Rennbahn gesprochen habe, seien sie in einer "Bierlaune" auf die "Schnapsidee" gekommen, ein Musikertreffen mit alten Kumpels von Krefelder Bands aus den 60ern und 70ern zu organisieren, sagte Frank Brünsing (früher The Tombs), als die beiden jetzt mit weiteren Freunden näher erläuterten, was es mit diesem Musikertreffen am Samstag, 28. Oktober, ab 18 Uhr im "Goldenen Hirsch" auf sich hat.

Zuerst galt es, Adressen herrausfinden. Und da sind die Initiatoren schnell auf die beiden Bücher "Wer beatet mehr" und "Krefeld rockt die Siebziger" von Uli Pudelko (früher Quartermasters und Greyhound) gestoßen, in denen immerhin 160 Krefelder Rockbands aufgeführt sind. Mit Hilfe des ehemaligen Saloon-Wirts Bernd Siebenlist, des Mitorganisators der Saloon-Fete, René Lefebvre, und Sybille Laumen (früher Sybille & Guido) wurden Mail-Adressen herausgefunden, und alle Angeschriebenen zeigten sich begeistert.

Natürlich soll bei dem Spaß auch musikalisch in Erinnerungen geschwelgt werden. Und weil die Initiatoren keine Band einkaufen wollten, haben sich neben Pudelko und Harry Klupsch alias Trecker-Harry (früher Generals, Jet Black, heute auch mit FeedBack unterwegs) die Musiker von Old Iron - darunter Heinz Bittscheidt und Reimund Meincke - bereiterklärt, die Eisbrecher zu machen. "Wir setzten darüber hinaus auf weitere Spontanauftritte", sagt Michael Roder.

"Als wir im Laufe der weiteren Vorbereitungen mit Uli Furth über das Catering sprachen, schlug er vor, das Musikertreffen doch bei ihm im Goldenen Hirsch steigen zu lassen", erzählt Brünsing. Der Saal bietet 400 Stehplätze. Ebenso viele Eintrittskarten sind jetzt in vier Vorverkaufstellen für zehn Euro (inklusive zwei Getränke) zu haben. Und weil für die Musik keine Kosten anfallen, soll der Überschuss für einen guten, musikalisch-erzieherischen Zweck gestiftet werden.

Quelle: RP
 
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