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Krefeld
Küche & Co. zieht in modernisierte Verseidag-Halle

Krefeld. Für Ralf Piefrement beginnt mit dem Umzug zur Hülser Straße eine neue Zeitrechnung. Achteinhalb Jahre lang führte der Inhaber von "Küche & Co." sein Geschäft an der St.-Anton-Straße, in wenigen Tagen zieht er in die alten Verseidag-Hallen an der Hülser Straße 216 um. Lange hatte sich der 53-Jährige um die neuen Räumlichkeiten bemüht - unter anderem auch wegen ihres sympathischen Industriecharmes. Nun hat es endlich geklappt.

"Als ich im vergangenen Jahr hörte, dass die Räume bald zu vermieten sind, habe ich mich sofort darum gekümmert. Die Hallen verströmen wegen ihrer fünfeinhalb Meter hohen Decken, ihrer Lichtkuppeln und der Stahlträger nämlich eine ganz besonders schöne Stimmung." Piefrement freut sich, "die unscheinbaren Räume an der St.-Anton-Straße bald gegen das kultige Loft" tauschen zu können. Ihm war es in seinem bisherigen Domizil auch etwas zu eng geworden. Platzprobleme hat er künftig nicht mehr.

Derzeit laufen die umfangreichen Umbauarbeiten in den neuen Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Modehaus Greve. Piefrement investiert einen hohen fünfstelligen Betrag in die Ausstellung. Und auch der Inhaber der Hallen steckt viel Geld in die Modernisierung. Da wird die Außenfassade mit einem neuen Eingang versehen. Außerdem werden Fußboden und Dach komplett erneuert. "Das macht schon einen großen Unterschied aus, ob man in einem ehemaligen Supermarkt oder in einer Fabrikhalle ausstellt", sagt Piefrement.

Vom alten Standort wollte er auch wegen der schlechten Parkplatzsituation so schnell wie möglich weg. Am neuen Standort würden Kunden nun keine Probleme mehr haben, ihre Fahrzeuge abzustellen, hofft er. Der Geschäftsinhaber vertraut hier auf den Neubau eines Parkplatzes, der an der Weyerhofstraße liegt und auf dem künftig 120 Autos Platz haben werden. "Von dort können die Kunden direkt in den Verkaufsraum spazieren", sagt Piefrement.

Der Krefelder verkauft seit knapp drei Jahrzehnten Möbel und machte sich vor elf Jahren mit den Küchen selbstständig. Zu dem Betrieb gehört auch seine Frau Susen (50). "Das Familiäre ist unsere Stärke", sagt er. "Bei uns ist alles ein wenig persönlicher. Das Verhältnis zu den Kunden ist anders als in den großen Häusern, da es nur uns als Ansprechpartner gibt." Das würde auch die Zeit zwischen Beratung und Einbau beschleunigen, da alles über nur einen Schreibtisch laufe. Da sie zudem starke Partner hätten, könnten sie eine Lieferung innerhalb von nur zehn Tagen garantieren. "Das schafft kaum einer in der Branche." Ab 25. Juni, dem Tag der Eröffnung, erbringen sie diese Leistung von der Hülser Straße aus.

(jan)
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