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Krefeld
Kunstwerke für den Garten - gefragt wie nie

Krefeld. Der Buddha als Trend-Hingucker im Garten hat ausgedient. "Heute ist Individualität wieder gefragt - ganz anders als noch vor einigen Jahren, als Serienproduktionen aus Fernost eine echte Konkurrenz war", sagt Irina Hölscher. Sie hat zum 23. Mal die "Art of Eden" koordiniert, die heute um 10 Uhr im Botanischen Garten startet. Bis zum morgigen Sonntag zeigen 38 Künstler und Kunsthandwerker, was den Garten schmücken und wie Kunst die Wirkung der Natur verändern kann. Die Aussteller kommen aus der Nähe (wie das Krefelder Atelier Feuerfest und Max Müller) und Ferne (Ernesto Marquez aus Spanien).

Holz, Stein und Metall sind witterungsbeständige Materialien, die in diesem Jahr neu interpretiert zu sehen sind: etwa in den tiffany-ähnlichen Stein-Glas-Stelen von Doc Davids, den Eichenholz-Objekten, die Alfons Thesing aus morschen Weinfässern aufarbeitet, und die in Gruppen bei jeder Windbewegung in Schwingung geraten, als würden sie kommunizieren. Manfred Wilms hat Kieselsteine aus dem Rhein, aber auch Glasscheiben und blauen südafrikanischen Schiefer wie ein 3-D-Puzzle zu Kugeln und Zapfen gestapelt. Das Interesse an der Kunst für den Garten ist so hoch, dass Irina Hölscher nach Krefeld und Darmstadt in diesem Jahr erstmals auch eine Ausstellung in Hamburg zeigt.

(ped)
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