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Krefeld
Lebenshilfe trauert um ihren Gründer Reinhard Olfs

Krefeld. Die Lebenshilfe Krefeld trauert um ihren Gründungsvorsitzenden Reinhard Olfs. Der Krefelder Jurist verstarb am 10. November kurz nach Vollendung seines 90. Lebensjahrs. Amtsgerichtsdirektor Reinhard Olfs hatte 1962 den Verein "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind" zusammen mit sieben weiteren Mitstreitern gegründet. Olfs übernahm den Vorsitz des Vereins, der im Gründungsjahr 67 Mitglieder zählte, bis 1976. In der Satzung formulierten die Gründer: "Aufgabe und Zweck des Vereins ist die Förderung aller Maßnahmen und Einrichtungen, die eine wirksame Lebenshilfe für geistig Behinderte aller Altersstufen bedeuten".

So entstand zunächst (1963) ein Kindergarten in der Kirche St. Martin in der Ispelsstraße. Olfs setzte sich auch für die Gründung von Sonderschulen, Werkstätten und Wohnheimen ein. Die AG Heilpädagogisches Zentrum wurde 1964 ins Leben gerufen. Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule wurde auf Initiative der Lebenshilfe Krefeld 1965 gegründet.

Quelle: RP
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