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Krefeld
Lehmheide: Müll-Container bleiben vor dem Spielplatz

Krefeld. Schlechte Nachrichten für die Anwohner des Neubaugebietes Johannes-Bausch-Weg und der Lehmheide. Trotz mehrheitlichen Beschlusses der Verkehrskommission sollen die Recycling-Container nun doch nicht probeweise auf den Friedhofsparkplatz versetzt werden. Der Fachbereich Grünflächen hat Veto eingelegt, weil für den Platz eine sehr negative Beeinträchtigung durch wilde Müllablagerungen zu erwarten sei.

Bezirksvorsteherin Gisela Brendle-Vierke (SPD) und FDP-Mann Bernd Albrecht äußerten in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd ihren Unmut über die Entscheidung. Beide hatten auch an der Verkehrsschau teilgenommen und beim Vertreter des Umweltamtes Lothar Leßmann Entgegenkommen für die Belange der Anwohner vermisst. "Wir haben uns eine Stunde lang von ihm anhören müssen, was alles nicht geht", erklärte Albrecht. Und auch die Bezirksvorsteherin machte ihrem Unmut über das nicht bürgernahe Verhalten des Verwaltungsmitarbeiters Luft.

Die Container stehen unmittelbar neben dem Eingang eines Spielplatzes und direkt vor den Hauseingängen einiger Bewohner des Neubaugebiets. Diese klagen über Scherben, die sich bis auf den Spielplatz verteilen. Ebenso würde ständig Müll neben den Containern und somit vor ihren Haustüren entsorgt. Der wenig genutzte Friedhofs-Parkplatz erschien den meisten Teilnehmern der Verkehrskommission als Standort für die Container besser geeignet. Die Bezirksvertretung will nun prüfen lassen, ob der Bau von Unterflurcontainern eine Alternative wäre. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Ebenso hat das Gremium die Sanierung des Straßenbelags der Lehmheide auf den Weg gebracht. Bei Enthaltung der Grünen und der CDU wurde beschlossen, die Aufnahme in das Straßenerneuerungsprogramm zu beantragen.

(cpu)
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