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Krefeld
Linn fordert Lärmschutz

Krefeld. Es war die letzte öffentliche Fraktionssitzung vor der Kommunalwahl, zu der die CDU Bürger in den Pfarrsaal in Linn eingeladen hatte. Trotz einer positiven Bilanz die Oberbürgermeister Gregor Kathstede für Linn mit dem Bau des Seniorenheimes im Stadtteil zog, sah Bezirksvorsteher Karl-Heinz Borghoff (CDU) Handlungsbedarf für die nächste Zeit. Neben den großen Projekten wie Lärmschutz an der A57, dem Eisernen Rhein müsse die Hafenstraße einen neuen Belag bekommen, und die Fugen zwischen dem Kopfsteinpflaster der Rheinbabenstraße würden immer größer. CDU-Fraktionsvorsitzender Wilfrid Fabel meinte süffisant: "Die Bürger in Krefeld sollten sich einmal angewöhnen, wenn sie etwas haben wollen, zu überlegen, ob sie es dann auch haben wollten, wenn sie es selber zahlen müssten."

Mehr junge Familien sollen bauen

Auch in Linn ist die Zahl der Bürger rückläufig. Waren es am 31. Dezember 2007 noch 6287 Linner, so gab es Ende 2009 nur noch 6244. Mehr junge Familien sollen jetzt in Linn bauen können. Die CDU freut sich, dass es in Linn jetzt einen Förderverein offene Jugendarbeit gibt. Dieser solle unterstützt werden.

"Dass es nicht mit der Bebauung im Rosengarten geklappt hat, liegt alleine an den SPD- und FDP-Ratsmitgliedern, die mit ihrem Nein ihren Parteifreunden nicht gefolgt seien, denn in der Bezirksvertretung waren wir uns alle einig", sagte Wilfrid Fabel. Franz-Josef von der Hocht empfahl, der Malerinnung einen Auftrag zu geben, dort Linner Texte zu malen, damit die unansehnliche Hausfassade im Rosengarten verschwindet.

Ein Thema, dass auch den Linnern auf den Nägeln brennt, ist der Eiserne Rhein und der Ausbau der A 57. "Wenn wir morgen mit dem Tunnelbau beginnen, dann dauert es 15 bis 20 Jahre, bis er fertig ist", schilderte CDU-Ratsherr Jürgen Wettingfeld die technischen Aspekte des Tunnel-Ausbaus. "Auch wenn der Vorschlag durch Helmut Späth von der SPD kommt, sollten wir genau prüfen, ob die Idee, die A57 mit einem Glasdach zu versehen, so wie es die Venloer vormachen, nicht eine gute und kostengünstige Lösung ist."

Quelle: RP
 
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