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Krefeld
Linn: Rathaus wird Café-Dependance

Krefeld. Die Stadt hat den Verkauf zweier Objekte beschlossen - die Bezirksverwaltung wird verkauft, der Paschhof wird Wohnhaus.

Die Linner Bezirksverwaltungsstelle, bekannt als Rathaus, wird an die Museumscafé-Betreiber Andreas und Michaela Montz verkauft. Dies hat der Hauptausschuss der Stadt Krefeld am Dienstag entschieden. Wie Andreas Montz, Betreiber des Cafés von Museum Burg Linn, gestern mitteilte, soll in der Bezirksverwaltungsstelle zunächst der Kuchen gebacken werden, der dann im Café verkauft wird. Perspektivisch könne die Bezirksverwaltung auch weitergehend genutzt wird, eventuell, um größere Gruppen bewirten zu können. "Das Museumscafé wird auf jeden Fall weiterbetrieben", betonte Montz. Bisher liegt die Backstube der Familie Montz im ehemaligen "Café Linnchen" gegenüber der Museumsscheune. Das Objekt an der Rheinbabenstraße 110 hat im Obergeschoss eine Wohnung von 130 Quadratmetern Größe, unten ist derzeit das Polizeibüro auf einer Fläche von 40 Quadratmetern untergebracht, die restlichen 85 Quadratmeter werden von der Bezirksverwaltung genutzt. Der Verkauf der denkmalgeschützten und sanierungsbedürftigen Bezirksverwaltung aus dem Jahr 1850, die nur noch mittwochs geöffnet ist, geht mit einigen Änderungen einher. Die Polizei sucht in Linn eine neue Bleibe - möglich wäre dies im Erdgeschoss der "Roten Schule" am Margarethenplatz, derzeit noch Textilmuseum als Lagerfläche genutzt. Die Bezirksverwaltung könnte im Museum Burg Linn eine Bleibe finden -offen ist aber noch, ob sie nicht gänzlich geschlossen oder in eine andere Bezirksverwaltung integriert wird.

Ebenfalls in der Sitzung des Hauptausschusses beschlossen wurde der Verkauf des Paschhofs an der Albert-Steeger-Straße, der 1876 gebaut wurde. Ein Krefelder hat ihn gekauft und will ihn zu Wohnzwecken umbauen. Der unter Denkmalschutz stehende Hof ist ebenfalls stark sanierungsbedürftig.

(sep)
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