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Krefeld
Linner Weihnachtsmarkt dehnt sich auf Museumswiese aus

Krefeld: Linner Weihnachtsmarkt dehnt sich auf Museumswiese aus
Nikolaus Georg Schicks und seine jungen Helfer im Tor zur Linner Vorburg. Sie werden auf dem Weihnachtsmarkt Obst und Süßes verteilen. FOTO: T. Lammertz
Krefeld. Der stimmungsvolle und immer stärker besuchte Markt an der Burg und im Ortskern lockt mit 110 Ständen. Erstmals steht auf dem Andreasmarkt eine Bühne, auf der Nikolaus den Markt eröffnen wird. Von Otmar Sprothen

Im vergangenen Jahr gab es trotz oder gerade wegen der Attraktivität des Linner Weihnachtsmarkts rund um die Burg unüberhörbare Kritik: wegen ausufernder Besuchermassen. Deshalb hat der veranstaltende Linner Schützenverein den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr - am Samstag und Sonntag nächster Woche - auf die Wiese beim Museum ausgedehnt, auf der 24 der insgesamt 110 Stände unterkommen werden. "Wir mussten Platz schaffen, um nicht ein Opfer unseres Erfolges zu werden", sagt Peter Winkmann vom Organisationsteam.

In einer freiwilligen Aktion hat der Linner Schützenverein auf eigene Kosten die Parkwege rund um das Marktgelände hergerichtet. "Das Hauptaugenmerk unseres Weihnachtsmarktes liegt auf den Ständen. Wir wollen nicht, dass hier eine reine Schlemmermeile wie auf vielen anderen Weihnachtsmärkten entsteht." So sind nur elf Glühwein- und Essstände über das gesamte Marktgelände verteilt.

An den Ständen bieten unter andrem alle Linner Vereine, Schulen, Seniorenclubs und sozialen Hilfswerke meist selbst hergestellte weihnachtliche Dekorationsartikel, Krippen, Vogelhäuser und Kunsthandwerk jeglicher Art an. Wer mag, kann sich seinen Weihnachtsbaum auf dem Gelände der Vorburg selbst aussuchen. Andere Aussteller bieten wärmende Kleidung, Fellschuhe, Accessoires für Vierbeiner, Rittersachen. Mit dabei sind wieder die Hofsattlerei und die Schmiede, die immer wieder insbesondere die Kinder begeistert, wenn in der Dämmerung das Eisen glüht und vom Schmied bearbeitet wird, dass die Funken fliegen. Es ist eine gute Tradition, dass Nikolaus Georg Schicks mit seinem Gefolge würdevoll über den Markt zieht. Mit seiner neuen Brille kann er die Kinder, die ein Gedicht oder Liedchen verweigern, ganz scharf angucken. Die anderen Kinder erhalten von Helfern des Nikolaus Süßes oder Obst. Für einen "Weihnachtsmarkt im Weihnachtsmarkt" sorgen die Frauen des Zonta-Clubs, die für karitative Projekte Weihnachtsartikel in der Museumsscheune verkaufen.

Wie immer zeigt sich die Linner Burg in stimmungsvollem Rotlicht. Auf dem Andreasmarkt wird erstmals eine Bühne stehen, auf der am Samstag der Nikolaus den Weihnachtsmarkt eröffnen wird. Danach wird Oberbürgermeister Frank Meyer sprechen. In der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr gibt es dort ein stimmungsvolles Adventsingen mit dem Shanty-Chor des Linner Männergesangvereins. Anschließend spielt die Prince Kapelle aus Venlo. Die in Linn so beliebte Venloer Brass-Band "Ex Gear Gedoan" wir am Sonntag spielend über den Weihnachtsmarkt ziehen. Auftritte auf der Bühne haben auch das Stratumer Pfarrorchester St. Andreas und der Schülerchor der Grundschule Kohlplatzweg.

Der Linner Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 5. Dezember, in der Zeit von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 6. Dezember, von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Quelle: RP
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