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Krefeld
Marcelli-Kreuzung: Entscheidung bis zum Frühjahr

Krefeld. Spätestens im Frühjahr 2017 soll laut Oberbürgermeister Frank Meyer entschieden sein, ob ein Stück der Behelfsstraße an der Marcelli-Kreuzung als Fuß- und Radweg genutzt werden kann, um den derzeitigen Fuß- und Radweg stadteinwärts zu nutzen und eine Linksabbiegespur in die Heyenbaumstraße zu realisieren. Das berichtete Vorstandsmitglied Detlef von Hofe den mehr als 60 Mitgliedern des Bürgervereins Kliedbruch bei der jüngsten Mitgliederversammlung.

Vorsitzender Peter Gerlitz sprach über Bauvorhaben, die nicht den Vorstellungen der Kliedbrucher von einer bezirksgerechten Bebauung entsprächen (Immenhof-, Appellweg, Nassauer Ring) und kritisierte den Gestaltungsbeirat der Stadt, der eine Bebauung an der Husarenallee mit zwei Sechsfamilienhäusern befürwortet hat. Anstelle der geplanten Kita am Appellweg, so Gerlitz, sollte bei Erhalt des Ascheplatzes darüber nachgedacht werden, ein Projekt "Essbarer Wald" zu verwirklichen.

Vereinsmitglied Wolfram Dürr appellierte für den Bürgerverein an die Stadt, sich angesichts nicht auszuschließenden Anstiegs des Grundwassers um die Sanierung der Entwässerungsgräben zu kümmern. Auch die Anwohner sollten ihren Beitrag leisten und keine Abfälle in die Gräben werfen, damit sie als Fließgewässer funktionieren können.

Einstimmig beschloss die Versammlung, den Bürgerverein, der im Verlauf des vergangenen Geschäftsjahrs 19 neue Mitglieder aufnehmen konnte, in einen gemeinnützigen Verein umzuwandeln, um Spendenbescheinigungen ausstellen zu können.

Ebenso einstimmig wurde der Vorstand en bloc bei einer Neuwahl - Lutz Botschen - wiedergewählt: Neben dem Vorsitzenden sind das zudem Werner Bissels, Stephan Esser, Detlef von Hofe, Doris Jäschke, Thomas Schraven und Michael Stenders.

(lez)
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