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Krefeld
Marode Burgbrücke: Weinfest verlegt

Krefeld. Statt auf der Burg ist der Garten des Heinrich-Joeppen-Hauses Ort des Fests.

Das Holz der Brücke über den Graben zur Hülser Burg ist, wie berichtet, marode und muss dringend ersetzt werden. Eine größere Menge von Personen darf sich daher nicht auf der Brücke aufhalten, von einem Befahren durch Autos ganz zu schweigen. Entsprechende Auflagen der Stadt muss auch die Organisatorin des 11. Hülser Weinfests, Andrea Meinhold, Inhaberin des A.M.C. Weinkontors an der Krefelder Straße, befolgen: "Ich habe mich daher schweren Herzens entschlossen, das 11. Weinfest am Sonntag, 2. Oktober, ins Heinrich-Joeppen-Haus zu verlegen."

Das Haus der katholischen Pfarrgemeinde St. Cyriakus liegt genau gegenüber der Hülser Burg am Herrenweg 6 und bietet einen großen, baumbestandenen Garten. Dort werden zum Weinfest Tropfen aus den bedeutenden Regionen Deutschlands, aus Europa und aus Übersee präsentiert. Bei schlechtem Wetter können auch die Innenräume des Heinrich-Joeppen-Hauses genutzt werden. Auch der Hülser Heimatverein weist auf den Zustand der Brücke und die Dringlichkeit ihrer Wiederherstellung hin. Auch aus seinen Reihen stammen etliche Ehrenamtler, die die Burg innerhalb von rund zehn Jahren ais ihrem Dornröschenschlaf geweckt haben. "Da von der Stadt, die als Eigentümerin der Burg auch für die Unterhaltung zuständig ist, wegen der Haushaltslage in der nächsten Zeit kaum Geld zu erwarten ist, brauchen wir jede Unterstützung", erklärt Hans Wiedelbach, der zu den Burgsanierern gehört. Beim Bottermaat am Sonntag, 18. September, kann die Burg besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

(lez)
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