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Krefeld
Kinderhaus Oppum: Martinszug nicht auf öffentlichen Straßen

Krefeld. Das Montessori-Kinderhaus an der Hauptstraße in Oppum wird den diesjährigen St. Martinszug nicht über öffentliche Straßen ziehen lassen. - "Aus Sicherheitsgründen", sagt die Stellvertretende Leiterin, Gabriele Frömbgen. "Im vergangenen Jahr mussten wir die von der Stadt bereitgestellten Baken mit den schweren Betonklötzen selbst aufstellen. Das stellte sich wegen des laufenden Verkehrs als gefährlich heraus, zumal wir von einzelnen Autofahrern angemacht wurden", sagt Frömbgen.

"Statt des Martinszugs auf öffentlichen Straßen werden wir am 10. November ab 17 Uhr einen kleinen Umzug mit Martinsfeuer, Musik und Mantelteilung auf unsrem großen Außengelände neben der Schutzengelkirche und dem benachbarten Bolzplatz veranstalten." - Wie seinerzeit berichtet, werden die Martinszüge - in Krefeld sind es mehr als 90 - seit 2014 auf Anweisung des Innenministers und aufgrund neuer, sichererer Wegstrecken nicht mehr in dem Maße von der Polizei begleitet wie in den Vorjahren.

Wo nach Anmeldung eines Zugs bei der Kommune Polizeipräsenz nötig sei, würden nach wie vor Beamte vor Ort sein, bestätigte gestern eine Polizeisprecherin. - Seit 2014 werden Martinszüge nicht mehr von der Polizei, sondern von der Kommune genehmigt.

(lez)
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