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Krefeld
Maßnahme gegen Gänse: Wird bald direkt am E-See gegrillt?

Krefeld. Politik und Stadt haben Vorschläge erarbeitet.

Eine Projektgruppe unter Beteiligung unter anderem von Politik und Stadtverwaltung sowie Umweltverbänden hat Ideen erarbeitet, wie der durch Gänsepopulation belastete Badesee in Elfrath wieder attraktiver gemacht werden kann. Ein Vorschlag: "Verlegung des Grillplatzes an den Badesee" - so steht es in einer Dokumentation, die die Stadtverwaltung jetzt für den nächsten Sportausschuss am 21. Januar vorgelegt hat. Bisher liegt der Grillplatz am Südzipfel des Elfrather Sees, fernab des Badesees. Mehr Population am Badesee könnte auch die Gänse vertreiben.

Gänsekot sorgt dafür, dass der See für Schwimmer wenig attraktiv ist - alle Maßnahmen der Stadt, die Gänse zu verscheuchen, schlugen bisher fehl. In mehreren Arbeitsgruppen haben die Mitglieder, darunter Umweltdezernent Thomas Visser, CDU-Umweltpolitiker Marc Blondin und Grünen-Ratsfrau Anja Cäsar jetzt Ideen erarbeitet. So wird auch überlegt, die Fläche für Segler auf dem See zu vergrößern, mehr "Strandfeeling" am See durch Aufschüttung von Sand zu schaffen oder den See durch eine Pflanzenkläranlage zu säubern. Auch sollte eine höhere Frequenz der Busverbindungen eingerichtet werden, so ein Vorschlag. Negativ wird im Hinblick auf den E-See bei den Teilnehmern der Runde gesehen, dass es Algenwucherungen gibt, dass der Wasserstand niedrig ist und dass Mülleimer fehlen.

Auch werden in der Dokumentation sogenannte Best-Practise-Beispiele solcher Städte genannt, die vorbildliche Badeseen haben, darunter etwa das Bettenkamper Meer in Moers, der Kruppsee in Duisburg, der Wolfsee in Duisburg, die Xantener Südsee und das Naturfreibad Heil in Bergkamen.

(sep)
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