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Krefeld
Mehrere Straßen in der Stadt bei Starkregen überflutet

Krefeld. Die FDP erwartet Lösungsvorschläge der Arbeitsgruppe aus Verwaltung und Stadtwerke und EGK.

Die FDP fordert endlich Ergebnisse der Arbeitsgruppe aus Vertretern des Umweltdezernates, der Bau- und Planungsverwaltung, der Stadtwerke (SWK) und der Entsorgungsgesellschaft Krefeld (EGK) zum Thema "Starkregenereignisse". "Auch wenn Krefeld in diesem Jahr bislang von sogenannten Starkregenereignissen verschont blieb, ist das Thema für die FDP-Fraktion weiterhin aktuell", so Vorsitzender Joachim C. Heitmann. Die Liberalen möchten außerdem von der Verwaltung wissen, ob es für die Erstellung einer "Anpassungsstrategie der Stadt Krefeld an den Klimawandel" Fördermittel des Landes, des Bundes oder anderer Einrichtungen geben könnte.

Bereits Ende 2015 hatte die FDP im damaligen Betriebsausschuss "Stadtentwässerung" Maßnahmen zur Bewältigung von Starkregenereignissen thematisiert. Als kritische Punkte im Stadtgebiet waren die überflutungsgefährdeten Bahnunterführungen Dießemer Bruch und Hochfelder Straße identifiziert worden, als beobachtete "Überstauereignisse" Klever Straße (Hüls), Buschstraße/Kreuzbergstraße (Bockum), Dohmenstraße (Fischeln), Bacherhofstraße (Oppum) und Breitendyk/Dahlerdyk (Nordbezirk). In einer Vorlage des Oberbürgermeisters vom 19. November 2015 war berichtet worden, dass eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Umweltdezernates, der Bau- und Planungsverwaltung, der SWK und der EGK eingerichtet worden sei. "Es wurde seinerzeit vorgeschlagen, dass die Verwaltung prüfen sollte, ob für die externe Erstellung einer ,Anpassungsstrategie der Stadt Krefeld an den Klimawandel' Fördermittel des Landes NRW, des Bundes oder anderer Einrichtungen generiert werden können", erklärt Ratsherr Günther Porst, Sprecher der FDP im Umweltausschuss. "Nachdem einige Zeit vergangen ist, hätten wir gerne gewusst, zu welchem Ergebnis diese Prüfung gekommen ist."

(jon)
 
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