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Krefeld
Mordversuch: Waffe in Krefeld entdeckt

Krefeld. Ein 53-jähriger Krefelder soll nach einem Mordanschlag in Mönchengladbach für seinen Komplizen, einen 28-jährigen Mönchengladbacher, die Tatwaffe in der Krefelder Wohnung versteckt haben. Dies teilte die Mönchengladbacher Polizei gestern mit. Sie hat sowohl den 28-jährigen Tatverdächtigen als auch den Krefelder festgenommen.

Der Fall vom 2. Oktober 2015 ließ die Polizei zunächst rätseln: Bewohner eines Einfamilienhauses im Stadtteil Geistenbeck waren gegen 4.10 Uhr durch Schüsse auf ihr Haus geweckt worden. Mindestens fünf Mal schoss ein Unbekannter auf das Haus, zwei Schüsse trafen das Schlafzimmerfenster. Das Haus wird von mehreren Generationen einer Familie bewohnt. Zur Tatzeit hielten sich sieben Menschen in dem Gebäude auf, darunter zwei Kinder im Alter von drei und zwölf Jahren. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft bewertete die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Laut Polizei handelt es sich bei dem 28-jährigen Tatverdächtigen um eine Person aus dem Umfeld der Familie. Er sei "polizeilich bestens bekannt" und nach der Tat untergetaucht. Am Donnerstagmorgen konnten ihn Spezialeinsatzkräfte in Berlin widerstandslos festnehmen. Zeitgleich wurde in Krefeld der 53-Jährige festgenommen.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

(sep)
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