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Krefeld
Neue Hintergründe im Ermittlungsfall "Haus Verberg"

Krefeld 2014: Feuer im "Haus Verberg"
Krefeld 2014: Feuer im "Haus Verberg" FOTO: Lothar Strücken
Krefeld. Die Staatsanwaltschaft Krefeld prüft einen Zusammenhang zwischen dem Brand im Haus Verberg im November 2014 und der Tatsache, dass eine Mobilfunkanlage des Unternehmens Vodafone auf dem Dach des Hauses angebracht war.

Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus - als ein mögliches Motiv gilt, dass die Brandstiftung wegen eines langfristigen Mietverhältnisses von Vodafone für die Mobilfunkanlage erfolgte. Eine Vodafone-Sprecherin bestätigte gestern, dass eine Anlage ihres Unternehmens auf dem Dach von Haus Verberg installiert war.

Generell sagte sie, dass Eigentümer sich an Vodafone wenden und ihr Dach als Standort für eine solche Anlage anmelden könnten. Vodafone würde dann längerfristige Mietverträge für solche Anlagen abschließen. Einen längerfristigen Vertrag habe es auch für das "Haus Verberg" noch gegeben. Offen bleibt aber, ob der spätere Käufer des Objektes eine Deinstallation der Mobilfunkanlage bei Vodafone beantragte. Wie berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld nach dem Brand im Haus Verberg unter anderem gegen einen städtischen Mitarbeiter sowie mehrere weitere Personen.

Die Stadt kann keine Mitteilungen zu Abrissanträgen mehr machen - die Akten sind jetzt komplett bei der Staatsanwaltshaft.

(sep)
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