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Krefeld
Neue ortsgeschichtliche Broschüre: "Rundgänge Oppum und Linn"

Krefeld. Wenn Heinz-Peter Beurskens, der Linner Nachwächter, bei seinen Rundgängen durch den alten Linner Stadtkern Mäuzkes über das in früheren Zeiten sehr reservierte Verhältnis zwischen Oppumern und Linnern erzählt, können seine amüsierten Begleiter nicht genug bekommen. Mittlerweile ist die kritische Nachbarschaft einem freundlichen Miteinander gewichen, denn nicht nur in der Bezirksvertretung sind Oppumer und Linner vereint. Jetzt geben sie, unterstützt von Martina Foltys-Banning und Norbert Hudde vom Fachbereich Stadtplanung, gar eine gemeinsame Broschüre über "Rundgänge Oppum und Linn" heraus.

Mit den bekennenden Linnern Heide Gerritzen, Karlherrmann Horster, Willi Hanenberg und den Oppumern Helmut Späth und Emil Wilms fand sich eine heimatverbundene Redaktionsgruppe, die wochenlang mit dem Fahrrad durch Oppum und Linn streifte, um die sehenswertesten Objekte aus alter wie auch aus neuer Zeit zu dokumentieren. Geschichtliche Unsicherheiten konnten mit Hilfe des Linner Museumschefs Christoph Reichmann geklärt werden.

Die 10 000 Euro Entstehungskosten für das 48-seitige aufwendig gedruckte Heft trugen die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt, die Sparkasse Krefeld und die Bezirksvertretung Oppum-Linn. In drei Rundgängen kann sich von nun an der interessierte Besucher einen umfassenden Überblick der jeweiligen Ortsgeschichte verschaffen. Für zwei Euro ist die informative Lektüre an der Linner Museumskasse, im Café Konkurs und in der Poststelle am Danziger Platz zu erhalten.

(oes)
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