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Gedenkstein erinnert an Auguste Hertz
Neuer Stolperstein für die Krefelder Bahnhofstraße

Gedenkstein erinnert an Auguste Hertz: Neuer Stolperstein für die Krefelder Bahnhofstraße
Solche Mahnsteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. FOTO: TL
Krefeld. Der 8. Mai ist ein historisches Datum: Jahrestag des Kriegsendes. Die Kapitulation Deutschlands 1945 beendete den Zweiten Weltkrieg.

An diesem Tag wird der Künstler Gunter Demnig den einzigen Stolperstein in diesem Jahr in Krefeld verlegen, der an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Um 13 Uhr wird er einen glänzenden Gedenkstein in das Pflaster vor dem Haus Bahnhofstraße 48 einlassen.

Dieser Stolperstein erinnert an die unverheiratete Auguste Hertz, die im Alter von 83 Jahren nach Theresienstadt deportiert wurde. Zu dieser Aktion wird ein Nachfahre Auguste Hertz anreisen: Pfarrer Hans-Walter Goll kommt aus der Schweiz nach Krefeld. Sein Vater Werner Goll hatte 1942 beschlossen, endgültig nicht mehr für Hitler zu kämpfen, als er von der Deportation seiner jüdischen Tante erfuhr - mit Konsequenzen.

Pfarrer Goll wird an diesem Tag auch das Fichte-Gymnasium und die Villa Merländer besuchen.

(ped)
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