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Krefeld
Neues Gesicht für den Oppumer Bahnhof

Krefeld: Neues Gesicht für den Oppumer Bahnhof
An der Hochfelder Straße am Oppumer Pendlerbahnhof werden moderne Fahrradboxen aufgestellt. Das Beispielbild zeigt eine vergleichbare Bike & Ride-Anlage am Flughafen in Düsseldorf. Ein modernes, nutzerfreundliches Chipkartensystem ersetzt den Schlüssel. FOTO: E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG
Krefeld. Die Südseite des Pendlerbahnhofs in Oppum an der Hauptstraße und Hochfelder Straße wird umgestaltet. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Für "Bike & Ride"- Pendler wird es moderne Fahrrad-Abstellboxen geben. Von Carola Puvogel

Faustdicke, beziehungsweise druckfrische Überraschung für die Mitglieder der Bezirksvertretung Oppum/Linn: Die Planung für die Umgestaltung der Südseite des Oppumer Bahnhofs ist fertig. Monika Sellke, stellvertretende Leiterin des Tiefbauamts, war eigens als Überraschungsgast mit den gerade fertiggestellten Plänen zur Sitzung des Gremiums gekommen, um einen ersten Überblick über die anstehenden Arbeiten zu geben. Ein Baubeginn noch in diesem Jahr sei wahrscheinlich, ein Bauleiter "bereits ausgeguckt", teilte Sellke den hocherfreuten und leicht überrumpelten Bezirksvertretern mit.

Die Kernpunkte der Umgestaltung sind eine umfangreiche Veränderung und Erweiterung von Fahrradabstellmöglichkeiten, eine Neugestaltung des Pflasters im Bereich des Bahnhofszugangs vor der Sparkasse sowie - etwas abseits - die Aufwertung der Fläche an der Hochfelder Straße vor den Hausnummern 83 bis 91. Auf diesem Dreieck wird die Asphaltdecke auf rund 480 Quadratmeter grunderneuert, Stellplätze für Pkw geschaffen sowie eine Bike & Ride-Anlage eingerichtet.

Der Bereich vor der Sparkasse wird neu gepflastert. Vor dem Eingang und rechts neben der Anzeigetafel entstehen neue Fahrrad-Anlehnbügel. Die Leuchten werden erneuert, neben neu gepflanzten Bäumen vier Bänke aufgestellt. FOTO: Carola Puvogel

Die Optik des aktuellen Zugangs zu den Gleisen wird sich gravierend verändern. Das liegt auch daran, dass die vier großen Bäume in diesem Bereich gefällt werden. Aber, wie Sellke betonte, seien diese krank und hätten auch unabhängig von einem Platzumbau weichen müssen. An allen vier Standorten sind Neupflanzungen vorgesehen. Diese werden, anders als bisher, ebenerdig, und nicht, wie aktuell, in einem Hochbeet, angelegt. An den hinteren drei Bäumen Richtung Eingang des Montessori-Kinderhauses werden insgesamt vier Sitzbänke aufstellt. Die drei Beleuchtungsstandorte bleiben ebenfalls erhalten, die Laternen aber durch neue Modelle ersetzt. Der gesamte Bereich wird neu gepflastert und bekommt eine zeitgemäße Blindenleitspur analog der auf der Nordseite des Bahnhofs realisierten Lösung.

Der Unterstand für Fahrräder direkt an den Gleisen entfällt. Stattdessen gibt es eine Reihe von Anlehnbügeln, einige vor dem Sparkassen-Eingang, acht weitere dort, wo sich heute der schmale Grünstreifen vor dem Freigelände der Kita befindet, also rechts von der digitalen Anzeigetafel. 14 Absperrpfosten, teils für Notfälle herausnehmbar, sollen verhindern, dass die Fläche befahren wird.

Bäume und Hochbeete werden ersetzt, die überdachten Rad-Abstellplätze abgerissen. FOTO: cpu

Etwas weiter die Hochfelder Straße entlang etwa gegenüber der Hausnummer 91 wird es abschließbare Fahrrad-Abstellboxen geben. Die Gelder für diese hochwertige Anlage seien bereits bewilligt, teilte Sellke mit; sie kommen aus einem Klimaschutzprogramm und werden in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr geplant. Ein Chipkartensystem soll das benutzerfreundliche Öffnen und Schließen mit einem elektronischen Schließsystem möglich machen. Zusätzlich, sagte Sellke, wird an einer Ersatzlösung für die in die Jahre gekommenen Käfig-Fahrradboxen gearbeitet.

Quelle: RP
 
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