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Krefeld
Niepkuhlen: FDP fordert Schritte zur Entschlammung

Krefeld. Die Zusammenhänge von Grundwasserproblematik und Hochwasserstände in den Niepkuhlen, verschlammte Durchlässe und erhöhte Wehre interessiert die FDP seit langem. Sie machen sich die Sorgen der Anlieger zu eigen, die klagen, dass ihre Wohngegend "langsam absaufe". "Die Verbesserungen zur Durchgängigkeit und zur Entschlammung müssen in Angriff genommen werden", forderten die Freien Demokraten gestern und verlangen von der Fachverwaltung Antworten auf mehrere Fragen: Welche der allgemeinen Maßnahmenvorschläge der hydrologisch-wasserwirtschaftlichen Bestandsaufnahme der Dr. Strotmann Umweltberatung GmbH von Februar 2010 wurden konkretisiert? Wann ist beabsichtigt, im Rahmen einer Variantendiskussion und ersten Kostenschätzung frühzeitig Politik, Verwaltung und Bürger einzubinden? · Sehen der Entwurf des Haushaltsplanes 2018 und der mittelfristigen Finanzplanung die Bereitstellung von Mitteln vor, um Maßnahmen entsprechend den Vorschlägen des Gutachters zu realisieren?

"Der Gutachter empfahl seinerzeit, seine Maßnahmenvorschläge zu konkretisieren, zunächst auf Vorplanungsniveau, um im Rahmen einer Variantendiskussion und ersten Kostenschätzung eine frühzeitige Einbindung weiterer Planungsbeteiligter zu ermöglichen. Dies sollte nun umgehend unter Beteiligung von Politik und Bürgerschaft erfolgen", erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Günther Porst.

Thomas Brons vom städtischen Umweltamt erklärte seinerzeit im Bockumer Rathaus, er sehe für eine Entschlammung kaum Möglichkeiten. Die sei in einem Naturschutzgebiet wie Niepkuhlen nicht selbstverständlich. Die Erlaubnis für Eingriffe sei sehr streng geregelt.

(sti)
 
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