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Krefeld
OB will Laternenabschaltung rückgängig machen

Krefeld: OB will Laternenabschaltung rückgängig machen
Es ist eine politische Sensation. Denn Oberbürgermeister Gregor Kathstede (CDU) will die Abschaltung der Laternen im Krefelder Stadtgebiet wieder rückgängig machen. FOTO: Lammertz, Thomas
Krefeld. Oberbürgermeister Gregor Kathstede (CDU) hat angekündigt, die Abschaltung der Laternen im Krefelder Stadtgebiet nachts zwischen 1.15 Uhr und 3.30 Uhr wieder rückgängig zu machen. Von Jens Voss

Es ist eine politische Sensation. Denn Oberbürgermeister Gregor Kathstede (CDU) will die Abschaltung der Laternen im Krefelder Stadtgebiet wieder rückgängig machen. Seine Initiative will er in die nächste Ratssitzung am 20. September einbringen und dem Rat dann vorschlagen, die Abschaltung der Laternen zurückzunehmen.

Es gebe in der Bevölkerung eine große Verunsicherung wegen der Abschaltung, die er so nicht erwartet habe, sagte Kathstede. Das Sicherheitsgefühl der Bürger habe stark gelitten. Man könne aber keine Politik gegen die Bevölkerung machen. Kathstede zeigte sich überzeugt, dass der Rat seinem Vorschlag folgen werde. Als Sofortmaßnahme kündigte er an, keine weiteren Investitionen mit Blick auf die Laternenabschaltung mehr zuzulassen.

Der Rat hatte als Maßnahme zur Haushaltskonsolidierung beschlossen, die rund 29 000 Laternen in Krefeld stundenweise abzuschalten, um jährlich 225 000 Euro zu sparen. Nötig waren dafür Investitionskosten in Höhe von insgesamt rund 249 000 Euro für technische Änderungen an Schaltanlagen und die Markierung der Laternenmasten mit einem roten Folienring – durch diese Kennzeichnung wird deutlich gemacht, dass die entsprechenden Laternen nicht durchgängig in Betrieb sind.

(ape/top)
 
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