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Krefeld
Krefelds OB-Kandidaten jetzt im Internet auf Abgeordnetenwatch

Bürgermeisterwahl 2015 in Krefeld: Das sind die Kandidaten
Bürgermeisterwahl 2015 in Krefeld: Das sind die Kandidaten FOTO: T.L.
Krefeld. Ab sofort können Bürger in 13 großen Städten in Nordrhein-Westfalen ihre Oberbürgermeisterkandidaten öffentlich über das Internet befragen - darunter auch in Krefeld. Genau einen Monat vor der OB-Wahl am 13. September startete gestern das Portal abgeordnetenwatch.de seine Wahlplattform, auf der alle Wahlbewerber mit einer eigenen Profilseite aufgeführt sind.

Unter "http://www.abgeordnetenwatch.de/oberbuergermeisterwahl-nrw" sind die mehr als 70 Kandidierenden mit einer Profilseite vertreten, auf der auch die Fragen und Antworten veröffentlicht werden. Der Dialog zwischen Wählern und Kandidaten wird rund um die Uhr von Mitarbeitern des Portals moderiert. Beleidigende oder diskriminierende Äußerungen werden nicht freigeschaltet. Sämtliche Fragen und Antworten bleiben auch über den Wahltag hinaus öffentlich. Für Krefeld sind die sechs Kandidate, Frank Meyer (SPD), Peter Vermeulen (CDU), Thorsten Hansen (Grüne), Michael Remy Heepen (Die Partei), Sandra Leurs (Piraten) und Sven Fucker (Tierschutzpartei) im Rennen. Bislang gibt es jedoch noch keine öffentlichen Fragen an die Kandidaten.

"Über abgeordnetenwatch.de können Wähler am einfachsten herausfinden, welche Kandidierenden sich für ihre Anliegen einsetzen", erklärt Projektleiter Roman Ebener. "Das Portal sorgt für mehr Bürgernähe der OB-Kandidaten. Bürgernähe ist ein Beitrag zur Mobilisierung von Wählern und damit zur Erhöhung der Wahlbeteiligung", ergänzt Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer des NRW-Landesverbandes von Mehr Demokratie, dem Kooperationspartner von abgeordnetenwatch.de. Unterstützt wird das Frageportal zur OB-Wahl außerdem von der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln.

Noch bis zum 12. September, dem Vorabend der Oberbürgermeisterwahl, können die Kandidierenden in den 13 Städten befragt werden. Sollte dann keiner der Kandidierenden eine absolute Mehrheit erhalten, bleibt die Fragefunktion für die beiden Kandidierenden mit den meisten Stimmen auch bis zur Stichwahl geschaltet.

Abgeordnetenwatch.de gibt es aktuell für den Deutschen Bundestag, die 96 deutschen EU-Abgeordneten sowie in dreizehn Landtagen, darunter den in Nordrhein-Westfalen. Das mehrfach ausgezeichnete Portal finanziert sich vor allem durch Spenden und wird vom gemeinnützigen Verein Parlamentwatch getragen.

Quelle: RP
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