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Krefeld
Öffnung des Westwalls: FDP will Denkmalschutz beachten

Krefeld. Die vier Wälle sind ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt.

Die FDP bringt den Denkmalschutz ins Spiel, um die Öffnung des Westwalls zu erreichen. Die vier Wälle seien das Erbe des Stadtplaners Vagedes, das es zu bewahren gelte. Die Sperrung des Westwalls vor dem Museum laufe auf eine Durchbrechung des Westwalls hinaus und sei somit auch unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten kritisch zu sehen.

Deshalb stoßen die Äußerungen des städtischen Denkmalschützers zur Westwallsperrung vor dem Museum auf völliges Unverständnis bei der FDP Stadtmitte. Jürgen Wagner, Vorstand der FDP Stadtmitte und Mitglied für die Faktion im Beirat Stadtumbau West erklärt: "Auf der einen Seite gibt es Entscheidungen, den völlig maroden Nachkriegsbau Et Bröckske unter Denkmalschutz zu stellen, auf der anderen Seite will die Verwaltung die Durchlässigkeit unseres Wallvierecks vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum unterbrechen. Das ist nicht nachvollziehbar, zumal bis heute ungeklärt ist, in welchem politischen Gremium diese Sperrung beschlossen wurde."

Nach Ansicht der FDP handelt es sich bei den vier Wällen um ein Alleinstellungsmerkmal von Krefeld. "Wie bei der Breite Straße im Bereich der Dionysiuskirche sprechen wir uns grundsätzlich dafür aus, die Durchlässigkeit beizubehalten, wobei nichts gegen eine Temporeduzierung auf zehn Kilometer pro Stunde sprechen würde", meint Wagner.

(sti)
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