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Krefeld
Ostermenü: Lamm auf indische Art

Krefeld: Ostermenü: Lamm auf indische Art
Schon für das Auge ein Genuss: Lokini Rameskumar in weißem Sari mit Suppe, Lammfilet und der bunten Vielfalt der indischen Gewürze. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Krefeld. Typisch für die asiatische Küche ist das Anbraten der exotischen Gewürze zu Beginn der Zubereitung. Für die RP-Leser haben die Köche des Restaurants "Namaste" am Dionysiusplatz ein dreigängiges Festmenü zum Nachkochen zusammengestellt. Von Jochen Lenzen

Lokini Rameskumar führt das indische Restaurant "Namaste" am Dionysiusplatz jetzt im zwölften Jahr. Der Name bedeutet soviel wie "Ich grüße das Göttliche in Dir", übersetzt die 39-Jährige, die mit ihrem Mann mit dem wunderbaren Vornamen Thanagarooban vor 28 Jahren aus Sri Lanka nach Krefeld kam. Ihr Vater war vier Jahre zuvor nach Deutschland gekommen und trägt den noch beeindruckenderen Namen Balasubramaniam Thillaiampalam. Die beiden Männer sind im "Namaste" für die Küche verantwortlich, die sich von der indischen wegen derselben verwendeten Gewürze nicht unterscheidet. Für die RP-Leser haben sie ein Ostermenü für vier Personen zum Nachkochen zusammengestellt - natürlich mit Lamm zum Hauptgang.

Als Vorspeise gibt es Dal Shorba, eine rote Linsensuppe mit gebratenen Garnelen. Dazu werden benötigt: 400 g rote Linsen, 8 Riesengarnelen, 200 ml Kokosmilch, 4 Knoblauchzehen, 2 Zwiebeln, 50 g frischer Ingwer, ein Bund Koriander sowie je ein Teelöffel Kreuzkümmel, Kurkuma und Fenchelsaat sowie eine Prise Senfsaat.

Für die Küche zeichnet Lokini Rameskumars Vater mit dem schönen Namen Balasubramaniam Thillaiampalam verantwortlich. FOTO: Thomas Lammertz

Zuerst werden die gewürfelten Zwiebeln, der geriebene Ingwer sowie die genannten Gewürze in einem Topf mit etwas Öl geröstet. Erst zum Schluss kommen für kurze Zeit die gepressten Knoblauchzehen hinzu. Von dieser Mischung wird ein Esslöffel für die Garnelen abgezweigt. - Zu der Mischung kommen dann die Linsen und 800 ml Wasser; das Ganze lässt man 15 Minuten köcheln, bevor die Kokosmilch hinzukommt. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die geputzten Garnelen werden mit etwas Öl angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, bevor der abgezweigte Esslöffel Gewürzpaste hinzugegeben wird. Die Garnelen werden auf der Suppe angerichtet und mit Koriander garniert.

Für den Hauptgang Mutton Saag - gegrilltes Lamm auf Spinat - braucht es je 800 g Lammfilet und Spinat, 200 ml Kokosmilch, 2 Zwiebeln, 6 Knoblauchzehen, 2 Tomaten, 50 g frisch geriebenen Ingwer, einen halben Teelöffel Kurkuma sowie je einen Teelöffel Kreuzkümmel und Fenchelsaat, eine halbe Zimtstange, 4 Kapseln Kardamom und eine Prise Senfsaat.

Zunächst werden Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten fein gewürfelt und mit einem Esslöffel Öl nebst Ingwer und Kurkuma zu einer Paste püriert. Wer's scharf mag, gibt noch zwei Chilis hinzu. Von dieser Paste zwei Esslöffel für das Lamm abzweigen. In einem Mörser werden Zimt, Kreuzkümmel, Kardamom, Fenchel- und Senfsaat zerstoßen und mit zwei Esslöffel Öl in einem Topf angeröstet. Dann die zuvor hergestellte Paste und den Spinat hinzugeben, nach kurzem Kochen mit der Kokosmilch ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriander garnieren. - Das Lammfilet wird mit der abgezweigten Paste eingerieben und auf dem Grill oder in der Pfanne gebraten. Als Beilage empfiehlt sich gekochter Basmatireis.

Zum Dessert gibt es - sehr erfrischend - Mango Malai (Mango-Crème). Dafür braucht man je 400 g Vollmilch-Joghurt (3,5 Prozent Fett) und Mangomark (aus der Dose) sowie eine reife Mango.

Joghurt und Mangomark werden mit dem Mixer verrührt und nach Bedarf mit Zucker gesüßt. Anschließend braucht nur noch die Mango gewürfelt und untergemischt zu werden. Fertig.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Quelle: RP
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